Telefontarife
Kostenfalle Call by Call-Gespräch
Kostenfalle Call by Call-Gespräch
Wer Call by Call Gespräche für seine Telefonate nutzt, kann damit zweifellos Geld sparen. Die Gebühren betragen manchmal gerade ein Drittel der gängigen Telekomtarife. Jedoch geht diese Rechnung manchmal nicht auf. Denn auch hier lauern Kostenfallen.
Call by Call-Gespräch: Die gängigsten Kostenfallen im Überblick
Im Folgenden sind die gängigsten Kostenfallen bei Call by Call Telefonaten erwähnt, sowie entsprechende Tipps, wie man diesen entgehen kann.
Veraltete Tariftabellen
Tarifänderungen der Telefonanbieter können mehrmals täglich erfolgen, also auch noch nach Redaktionsschluss der Zeitungsverlage. Die gedruckten Tariftabellen des Vortages, oder der Vorwoche können somit längst veraltet sein.
Tipps: Bei vielen Anbietern gibt es eine kostenlose Preisansage vor Beginn des Gesprächs. Verwenden Sie daher nur die Anbieter mit Ansage, und meiden Sie Telefontarife ohne Angabe des Minutenpreises. Nutzen Sie wenn möglich Tariftabellen im Internet, anstelle von Druckausgaben aus Zeitungen.
Abrupte Preisänderungen durch Zeitzonen
Günstige Lockpreise für Telefonate gelten häufig nur zu bestimmten Tageszeiten. Danach wird es unangenehm teuer. Über 1Euro/min. können diese Folgetarife kosten. Ein Telefongespräch, das in einer günstigen Zeitzone beginnt, jedoch in eine teure Zeitzone hineinreicht, wird auch in der teuren Zeitzone weiter berechnet.
Tipp: Achten Sie auf die zeitlichen Angaben der Telefonanbieter, und verwenden Sie keine Tarife, wo genaue zeitliche Angaben fehlen.
Abrechnungstakt
Wichtig für günstige Call by Call Telefonate ist auch der Abrechnungstakt. Viele Telefonanbieter werben mit günstigen Minutenpreisen, verschweigen aber den Abrechnungstakt. So werden bei einigen unseriösen Anbietern gleich zu Beginn 5 Minuten abgerechnet, egal wie kurz das Telefongespräch dauert.
Tipp: Achten Sie nicht nur auf die angegebenen Minutenpreise, sondern auch auf den Abrechnungstakt. Meiden Sie Telefontarife ohne Angabe des Abrechnungstakts.
Unvollständige Preisangaben der Anbieter und das berühmte Sternchen *
Die Anbieter werben gern mit günstigen und dauerhaften 24h-Tarifen. Doch auch hier sollte man aufpassen: Unvollständige Angaben können dem Telefonkosten-Sparer ein Strich durch die Rechnung machen. Ein günstiger deutschlandweiter 24h-Tarif muss z.B. nicht für Anrufe in die Mobilfunknetze oder das Ausland gelten. Wenn Preise nicht eindeutig und offen ersichtlich angegeben sind, hat dies meist einen Grund. Das berühmte Sternchen* mit dem Verweis auf ergänzende Angaben gibt häufig mehr Aufschluss. Hier sollten die restlichen Preisangaben stehen.
Tipp: Machen Sie sich die Mühe, und lesen die kompletten Preisangaben, auch das Kleingedruckte.
Telefonanbieter nutzen Zeitmangel und Bequemlichkeit der Kunden aus
Wer kennt das nicht: Man hat sich eine günstige Vorwahl gemerkt, die bereits längere Zeit einen konstanten Preis hatte, und nutzt diese regelmäßig. Doch dann ändert der Anbieter plötzlich den Preis. Manche neuen Anbieter kommen mit Dumpingpreisen auf den Markt. Sobald sie genug Kunden haben, wird die Preisschraube plötzlich angezogen.
Tipp: Bleiben Sie wachsam für solche Tricks, und brechen Sie den Anruf gleich zu Beginn ab, wenn z.B. plötzlich die gewohnte Preisansage fehlt, oder Sie sich allgemein im Unklaren über den Preis sind.
Grundsätzlicher Tipp: Pauschalangebote, wie Preselection-Verträge oder Flatrates nutzen
Der ständige Vergleich der Tariftabellen ist natürlich enorm zeitraubend, und nervig dazu. Wer eine einfache und trotzdem günstige Lösung sucht, und zudem noch Zeit sparen möchte, sollte auf Preselection-Angebote oder Flatrates zurückgreifen. Die Telefon-Flatrates sind meist an Internet-Flatrates gekoppelt, und werden als Komplettangebote bezeichnet. So spart man sich zudem noch die Tarifsuche für günstiges Internet-Surfen.

Unabhängiger Vergleich mit ausführlicher Online-Beratung rund um das Thema Telefontarife.