Depot – Kosten im Vergleich

Unabhängiger Vergleich für Depotkosten

Mit einem Depot können Sie vom heimischen PC aus Wertpapiere kaufen und verkaufen. Unser Vergleich ermittelt für Sie kostenlos und unabhängig den günstigsten Broker. Ihr neues Konto können Sie direkt online eröffnen, und schon in wenigen Tagen nutzen. Wechseln Sie dazu über den Link auf die Seite des Anbieters. Zum Ratgeber

Depot online eröffnen

  • 1. Ermitteln Sie mit unserem Vergleich den günstigsten Anbieter.
  • 2. Treffen Sie eine Auswahl, und wechseln Sie im Kostenrechner über den Link auf der rechten Seite zu Ihrem Favoriten.
  • 3. Tragen Sie bitte auf der Webseite des Onlinebrokers die gefragten Daten in das Antragsformular ein. Drucken Sie die Dokumente anschließend aus, ergänzen Sie evtl. fehlende Angaben, und unterschreiben Sie die Anträge. Zur Rücksendung Ihrer Unterlagen müssen Sie zunächst mit Ihrem Personalausweis in eine Postfiliale Ihrer Wahl gehen, und dort Ihre Identität bestätigen lassen (Post-Ident-Verfahren). Innerhalb weniger Tage erhalten Sie die Unterlagen auf dem Postweg zugestellt.

Was ist ein Depotkonto?

Für eine Anlage in Wertpapiere, wie z.B. Aktien aber auch Fonds benötigt man ein Depotkonto. Selbiges dient als Aufbewahrungsort der Vermögenswerte. Genau wie das Girokonto wird auch das Wertpapierdepot anhand einer festen Nummer identifiziert. Letzteres erhält man entweder bei seiner Hausbank oder bei einer Direktbank, bzw. einem Broker. Das Online-Depot bringt im Vergleich zu einem herkömmlichen Wertpapierdepot deutliche Kostenvorteile mit sich. Es kann zudem 24h/Tag weltweit von jedem Internetzugang darauf zugegriffen werden. Im Gegenzug muss der Kunde i.d. Regel auf eine persönliche Beratung verzichten. Mit einem Vergleich findet man im Internet schnell und einfach den günstigsten Anbieter.

Vorteile eines Onlinedepot

Ein Online-Depot bietet entscheidende Vorteile. Folgende Argumente sprechen für die Verwaltung aus dem heimischen Wohnzimmer:

Kosten

Die Kontoführung ist bedeutend günstiger, wenn nicht sogar kostenlos. Online-Broker verzichten inzwischen meist auf die Erhebung einer Depotführungsgebühr. Zudem gibt es auch deutliche Kostenvorteile bei den Orders. Im Gegenzug muss auf die persönliche Beratung verzichtet werden.

Zeitliche und örtliche Unabhängigkeit

Mit einem Online-Depot machen Sie sich von den Öffnungszeiten einer Bankfiliale unabhängig, und können dazu weltweit von jedem Internetanschluss Ihre Börsengeschäfte tätigen. Da die Orders sofort platziert werden, kann man auf kurzfristige Marktschwankungen sofort reagieren.

Realtimekurse und kurze Orderzeiten

Sie haben die aktuellen Börsenkurse immer auf dem heimischen Bildschirm, und können Aufträge innerhalb von Sekunden platzieren.

Teilnahme am außerbörslichen Handel

Das Online-Depot bietet Ihnen die Teilnahme am außerbörslichen Handel. Dort können Aktien und Optionsscheine unabhängig von den Börsenöffnungszeiten gehandelt werden.

Worauf achten bei Auswahl?

kostenlose Depotführung

Wie bei Girokonten ist eine kostenlose Depotführung bei einigen Anbietern an Bedingungen geknüpft. Einige Depot-Anbieter verlangen z.B. eine Mindestanzahl an Transaktionen, während andere wiederum keine Bedingungen an eine kostenlose Depotführung stellen. Achten Sie daher darauf, ob für die Befreiung der Depotführungsgebühren bestimmte Voraussetzungen gelten.

Anzahl der Order und Ordervolumen

Achten Sie zum einen auf die Kosten pro abgegebener Order, und zum anderen auf Kosten, die sich nach dem Ordervolumen, also dem Betrag richten. Einige Depotanbieter sind recht gut auf Kleinanleger ausgerichtet, und verlangen niedrige Orderpreise. Teurer wird es hier bei hohen Ordervolumen. Andere Anbieter haben wiederum höhere Stückpreise, und nehmen dafür nur geringe Aufschläge bei hohen Beträgen. Mit unserer Vergleichstabelle können Sie bequem die Gesamtkosten berechnen.

Telefonische Order möglich?

Wenn Sie auch telefonisch Order erteilen möchten, achten Sie darauf, dass Ihr Anbieter dies auch technisch unterstützt. Wichtig sind auch hier mögliche zusätzliche Transaktionskosten.

Wertpapiere und Börsenplätze

Welche Art von Wertpapieren werden gehandelt, und an welchen Börsenplätzen soll dies geschehen?

Teilnahme an Neuemissionen

Wer bei Neuemissionen regelmäßig berücksichtigt werden möchte, sollte bei einer Bank ein Depot eröffnen, die häufig als Konsortialbank bei Börsengängen auftritt. Die Zuteilungschancen sind bei den Konsortialbanken und ihren Onlinetöchtern deutlich höher.

Verrechnungskonto

Für die Verrechnung von Dividenden, Zinsen, Order- Kontoführungsgebühren ist ein zusätzliches Verrechnungskonto notwendig. Dies kann ein Girokonto, ein Tagesgeldkonto oder aber auch ein separates Konto sein, welches Ihnen der Anbieter häufig direkt in Kombination mit dem Depot bereitstellt. Zusätzliche Kosten fallen dafür i.d. Regel nicht an.

Kostenfreie Auflösung bei Wechsel

Wenn Sie bereits ein Wertpapierdepot nutzen, können Sie völlig kostenfrei zu einer anderen Bank wechseln. Sollte das Kreditinstitut eine Gebühr für die Löschung verlangen, sind Sie nicht verpflichtet diese zu zahlen. Die Umbuchung des Wertpapierbestands in das neue Depot kann bis zu einer Woche dauern.

Depotwechsel und Abgeltungssteuer

Wertpapiere, die vor dem 01.01.2009 gekauft wurden, und länger als 12 Monate im Bestand sind, werden bei einem Verkauf nicht besteuert. Normalerweise übermittelt die abgebende Bank der Neuen die Kaufdaten der Wertpapiere elektronisch und automatisiert. In Einzelfällen geschieht dies jedoch nicht. Dies hat zur Folge, dass dem Finanzamt die Kaufdaten unbekannt sind. Der Wechsel der Depotbank wird daher wie ein Verkauf der Wertpapiere gewertet, und somit besteuert.

Sie sollten daher beim Anbieterwechsel darauf achten, dass die Daten tatsächlich korrekt übermittelt worden sind, und sich dies im Zweifel schriftlich bestätigen lassen. Andernfalls lässt sich die zu viel gezahlte Steuer aber über die Einkommensteuererklärung zurückholen.

Für wen geeignet?

Da es bei einem (reinen) Online-Depot keine persönliche Beratung gibt, sollte man zumindest Grundkenntnisse in Wertpapieren, und dem Handel mit Wertpapieren besitzen. Außerdem sollte man sich des grundsätzlichen Risikos an einer Börse bewusst sein. Wer sein Kapital in Wertpapiere, insbesondere in Aktien investiert, sollte nur Mittel verwenden, die er nicht anderweitig benötigt.

Order ausführen

Orders können gewöhnlich über das Internet und per Telefon platziert werden. Bei telefonischen Orders berechnen einige Anbieter erhöhte Gebühren. Wie lange die Ausführung einer Order dauert, lässt sich pauschal nicht beantworten, sondern hängt von der aktuellen Marktsituation ab. Trifft eine Order sofort auf ein passendes Angebot, wird sie innerhalb von Sekunden ausgeführt.

Limit und Limitorder

Das Limit bestimmt bei einem Kauf die Preisobergrenze, welche man für das Wertpapier zahlen möchte. Beim Verkauf bestimmt man damit den Mindestpreis, den man erzielen möchte. Indem man eine „limitierte Order“ abgibt, verhindert man damit einen zu hohen Kaufpreis, bzw. einen zu niedrigen Verkaufspreis.

Steuern

Private Veräußerungsgewinne (Kursgewinne), Erträge aus Stillhaltergeschäften (Optionen), und sonstige Zahlungen aus Wertpapieren und Derivaten unterliegen seit dem 01.01.2009 der 25%igen Abgeltungssteuer zuzügl. 8-9% Kirchensteuer und 5,5%Soli, bezogen auf die 25%ige Abgeltungssteuer. Daraus ergibt sich eine Gesamtbelastung von fast 28%. Die Besteuerung gilt im Gegensatz zu früher auch dann, wenn die Papiere länger als 12 Monate im Bestand gehalten werden, und der Veräußerungsgewinn weniger als 512€ beträgt. Der Steuer unterliegen ebenso Einkünfte aus Zinsen, Dividenden, sowie Erträge aus Investmentfonds und Zertifikaten.

Musterdepot

Ein Musterdepot ist ein virtuelles Depot, was dazu dienen soll, sich mit der „Materie“ Börse und Wertpapiere vertraut zu machen. Wer noch keine ausreichenden Kenntnisse auf dem Gebiet besitzt, findet darin eine ideale Übungsmöglichkeit. Viele Banken und Broker bieten es kostenlos an.


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