Der richtige Umgang mit Geld – 10 Tipps wie Sie mit Geld umgehen sollten

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Richtig mit Geld umgehen lernen
Geld ist flüchtig. Man fragt sich häufig, wo es geblieben ist. Das Leben schreibt bereits Rechnungen, ohne dass man das Haus verlässt. Stromanbieter & Co lassen grüßen. Deswegen ist ist haushalten und rechnen für viele Bundesbürger wichtig. Insbesondere wenn es auf das Monatsende zugeht. Wie es funktioniert, und worauf Sie achten sollten. 10 Tipps für den richtigen Umgang mit Geld.

Raus aus dem Dispo

9,78 Prozent – so viele Zinsen kassieren Banken im Durchschnitt von Kunden, die kurzfristig ihr Konto überziehen. Dies hat Finanztest ermittelt, und dazu die Dispozinsen von 1377 deutschen Kreditinstituten verglichen. Fazit: Der Dispozins ist zu hoch. Vor allem, weil Banken sich derzeit bei der Europäischen Zentralbank kostenlos mit Geld versorgen können. Der Dispo lohnt sich also. Allerdings nur für die Banken. Für Verbraucher ist er nur bei kleineren Beträgen sinnvoll. Oder wenn das Konto wegen Terminüberschneidungen kurzzeitig überzogen wird, so warnt die Verbraucherzentrale. Wer sich längerfristig Geld leihen muss oder gar dauerhaft mit hohen Beträgen im Dispo ist, kommt mit einem Ratenkredit deutlich günstiger davon. Den gibt es derzeit je nach Bonität schon für zwei bis sechs Prozent Zinsen, siehe z.B. Ratenkredit-Vergleich. Noch besser ist es jedoch, gar keine Schulden zu machen und bestehende Verbindlichkeiten schnell zurückzuzahlen.

Haushaltsbuch gibt Aufschluss über Ausgaben

Führen Sie ein Haushaltsbuch. Dieser Satz klingt zwar abgedroschen. Die Bedeutung ist jedoch unverändert hoch. Das Haushaltsbuch zeigt akribisch geführt alle Ausgaben, und entlarvt so heimlich Geldfresser. Wie z.B. den Kaffee to go auf dem Weg ins Büro, oder die Schachtel Zigaretten während der Party. Heute braucht es jedoch kein antiquiertes Büchlein in Papierform, in das jede Ausgabe am Abend umständlich eingetragen wird. Einfacher und praktischer sind Haushaltsbuch-Apps. Denn das Smartphone ist immer dabei, kann die Ausgabe für den Kaffee am Bahnhof sofort eingetragen werden, und gerät nicht in Vergessenheit. Außerdem lassen sich die Ausgaben verschiedenen, meist auch personalisierbaren Kategorien zuordnen. Balken- oder Kreisdiagramme zeigen ganz genau und vor allem sehr eindrücklich, wofür das meiste Geld ausgegeben wird. Über die Historie lässt sich die Verhaltensveränderung nachvollziehen. Das motiviert zusätzlich zum Sparen.

Erspartes gehört nicht unters Kopfkissen

Sind die Schulden zurückgezahlt, geht es ans Sparen. Am besten gelingt das mit einer monatlichen Sparrate, die direkt dem Girokonto entnommen wird. Aber Achtung: Das Gesparte gehört weder unters Kopfkissen noch in die Keksdose. Wer sein Geld zu Hause hortet, macht Miese. Denn aufgrund der Inflation sinkt die Kaufkraft des Geldes. Der Wert schrumpft also mit jedem Jahr weiter zusammen. Lassen Sie das Gesparte besser für sich arbeiten, und investieren es sinnvoll. Besonders praktisch ist ein Fondssparplan, mit dem jeden Monat kleine Anteile eines bestimmten Fonds gekauft werden. Damit profitieren Anleger vom Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effekt). Werden die Erträge zudem automatisch wieder angelegt, sorgt auch noch der Zinseszinseffekt für einen schnelleren Vermögensaufbau. Unser Tipp: Fondsvergleich

Rücklagen bilden für unvorhergesehene Ausgaben

Waschmaschine kaputt, Auto in der Werkstatt und dann kommt auch noch die Klassenfahrt für die Jüngste. Unvorhersehbare Ausgaben kommen oft geballt. Damit Sie nicht in Not geraten oder den teuren Dispo anzapfen müssen, empfiehlt es sich, drei Monatsgehälter auf einem jederzeit verfügbaren Anlagekonto zu verwahren. Wichtig: Nach der unerwarteten Ausgabe das Konto wieder auffüllen! Unser Tipp: Tagesgeld-Vergleich

Vermögenswirksame Leistungen

Ist Ihr Arbeitgeber tariflich dazu verpflichtet, Ihnen Vermögenswirksame Leistungen zu zahlen? Wissen Sie es nicht, fragen Sie nach! Denn gerade in großen Unternehmen mit Tarifbindung oder in öffentlichen Einrichtungen werden die VL als zusätzliche Geldleistung neben dem Gehalt gezahlt. Über die Jahre kommt auch bei kleinen Beträgen – sinnvoll angelegt – ein erquickliches Sümmchen zusammen. Zusätzliches Schmankerl: Unterschreitet Ihr Bruttogehalt die Einkommensgrenze von derzeit 17.900 Euro für Alleinstehende und 35.800 Euro für Ehepaare, können Sie zusätzlich 20 Prozent Arbeitnehmer-Sparzulage vom Staat kassieren. Voraussetzung: Das Geld muss mindestens sieben Jahre angespart werden. Unser Tipp: Vermögenswirksame Leistungen anlegen – die Möglichkeiten im Vergleich

Internet hilft bei Anbietervergleich und Wechsel

Versicherungen, Strom, Handytarif – oft unterscheiden sich solche Dienstleistungen nicht mehr im Angebot, wohl aber im Preis. Da hilft es nur, regelmäßig Preise und Konditionen zu vergleichen. Den Durchblick im Tarifdschungel bieten Vergleichsplattformen im Internet, wie z.B. hier bei anbieter-vergleichen.de. Sie zeigen den passenden Handytarif und den günstigsten Stromanbieter, und erleichtern zudem auch den Wechsel.

Unnütze Abos kündigen

Mal Hand aufs Herz: Wie lange waren Sie schon nicht mehr im Fitnessstudio? Und wie viel zahlen Sie dafür im Monat? Geld, das auf dem Sparkonto besser aufgehoben ist. Doch wo ist der Vertrag? Wann können Sie kündigen? Und an wen richten Sie das Kündigungsschreiben? Ob Fitnessstudio, Klingeltonabo oder Handyvertrag – viele Menschen überfordert der Kündigungsprozess. Und genau darauf setzen die Anbieter: Verpasst der Kunde die Kündigungsfrist, kann das Unternehmen wieder ein Jahr abbuchen. Doch dem will sich die Internetplattform Aboalarm jetzt annehmen. Sind erst mal alle Verträge in das Programm eingegeben, erinnert Aboalarm an anstehende Vertragsverlängerungen und Kündigungsfristen. Auf Wunsch formuliert und verschickt der Anbieter auf Wunsch gleich die Kündigung. Zugegeben: Das Einrichten und Einpflegen aller Daten kostet zu Anfang etwas Zeit. Danach hilft Programm jedoch, unnützen Abos auf die Schliche zu kommen.

Nebenkostenabrechnung prüfen

Jede zweite Betriebskostenabrechnung ist falsch. Das hat der Deutsche Mieterbund ermittelt. „Wir raten daher allen Mietern, sich die Betriebskostenabrechnungen im Detail vorlegen zu lassen“, erklärt Ulrich Ropertz, Sprecher des Mieterbundes. Im Schnitt fielen in Deutschland derzeit Nebenkosten in Höhe von monatlich 2,17 Euro pro Quadratmeter an. „Alles, was darüber liegt, ist ein guter Grund, die Kosten genau zu prüfen“, rät Ropertz. Denn oft würden auch Kosten abgerechnet, die laut gesetzlicher Betriebskostenverordnung gar nicht auf die Mieter umgelegt werden dürfen. Dazu zählen zum Beispiel Kosten für Instandsetzungs- oder Reparaturarbeiten sowie Verwaltungskosten oder die Prämie für die Rechtsschutzversicherung. In Ordnung sind dagegen Entgelte für Wasser, Müllabfuhr, Grünanlagenpflege, Aufzug und Hausmeister. Doch auch bei den verbrauchsabhängigen Leistungen entstünden häufig Fehler durch falsche Zuordnung, warnt der Mieterbund. „Da sollte alles kontrolliert werden – Personenzahl im Haushalt, Zahl der Geräte, Wohnungsfläche und abgelesener und berechneter Verbrauch“, mahnt Ropertz.

Coupons sparen bares Geld

Zwei zum Preis von einem, zehn Prozent Rabatt auf den gesamten Einkauf oder gar Geld zurück für bestimmte Produkte. Mit Coupons lässt sich kräftig sparen, und somit clever mit Geld umgehen. Im vergangenen Jahr haben die Deutschen dank der Rabattmarken etwa 120 Millionen Euro weniger bezahlt. Die Coupons finden sich oft direkt im Supermarkt oder in der Drogerie am Regal neben den jeweiligen Produkten. Manche Coupons werden mit der Werbepost verschickt. Andere sind auf Kassenzetteln und Produktverpackungen zu finden. Im Internet gibt es ganze Sammelseiten, die ausdruckbare Coupons auflisten. Und auch die Apps einiger Handelsketten beinhalten Rabattmarken. Aber Achtung: Mit Coupons ist nichts gespart, wenn Sie Dinge kaufen, die Sie sonst nie in den Einkaufswagen legen würden. Und auch nicht, wenn Sie mit den vergünstigten Produkten verschwenderisch umgehen. Deshalb: Kaufen Sie nur, was Sie ohnehin immer benutzen, und gehen Sie sparsam mit den Produkten um.

Stromsparen

Die Energiepreise steigen – und ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht. Stromsparen lautet deshalb die Devise. Das geht zum Beispiel mit LEDs. Die sind in der Anschaffung zwar etwas teurer als Halogenbirnen oder Energiesparlampen. Dafür halten sie länger, und sind auf Knopfdruck hell. Vor allem aber sparen sie im Gebrauch: So verbraucht die LED nur halb so viel Strom wie die quecksilberhaltige Energiesparlampe – und sieben Mal weniger als die herkömmliche, inzwischen abgeschaffte Glühbirne. Stromsparen lässt sich aber auch durch gezieltes Verhalten fördern. Schalten Sie das Licht in den Räumen aus, in denen Sie sich nicht aufhalten. Kochen Sie stets mit Deckel auf dem Topf. Lassen Sie Ihre Geräte nicht im Stand-by laufen. Nutzen Sie stattdessen ausschaltbare Steckerleisten für Ihre Elektronikgeräte. So schalten Sie per Knopfdruck alle Geräte auf einmal aus und sind sicher, dass keines davon heimlich Strom zieht.

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