Festgeld – Zinsen im Vergleich

Der Vergleich für Festgeld auf anbieter-vergleichen.de

Festgeld bietet die Möglichkeit, Geld für einen fest vereinbarten Zeitraum sicher und gut anzulegen. Unser Vergleich ermittelt für Sie die Bank mit den attraktivsten Zinsen. Wählen Sie Ihren persönlichen Favoriten aus, und wechseln Sie über den Link in der Tabelle direkt zum Online-Antrag Ihrer Bank. Dort können Sie in wenigen Schritten Ihr Anlagekonto eröffnen. Zum Ratgeber

Festgeldkonto online eröffnen

  • 1. Ermitteln Sie die Bank mit den attraktivsten Zinsen
  • 2. Treffen Sie eine Auswahl, und wechseln Sie im Rechner über den Link auf der rechten Seite zum gewählten Anbieter.
  • 3. Auf der Webseite der Bank geben Sie bitte die gefragten Daten das Antragsformular ein. Drucken Sie die Unterlagen anschließend aus, ergänzen evtl. fehlende Angaben und unterschreiben Sie die Dokumente. Vor der Rücksendung Ihrer Unterlagen müssen Sie zunächst anhand Ihres Personalausweises in einer Postfiliale Ihrer Wahl Ihre Identität bestätigen (Post-Ident-Verfahren). Innerhalb weniger Tage erhalten Sie die Unterlagen Ihrer gewählten Bank auf dem Postweg zugestellt.

Was ist Festgeld und wie funktioniert es?

Hierbei wird ein vorab bestimmter Geldbetrag für einen fest vereinbarten Zeitraum angelegt. Die Anlagedauer reicht von einem Monat bis hin zu mehreren Jahren. Die Höhe des Zinsen steigt mit zunehmender Dauer der Anlage an, und ist im Vergleich zu anderen Sparformen recht attraktiv. Wer sein Festgeldkonto über eine Online-Bank beantragt, erhält deutlich bessere Konditionen. Letztere bleiben während der Laufzeit unverändert, der Anleger kann daher mit festen Einnahmen planen.

Vorteile

Ein Festgeldkonto bietet Ihnen eine rentable und gleichzeitig krisensichere Geldanlage. Die Merkmale im Überblick.

Hohe Rendite schon bei kurzer Laufzeit

Grundsätzlich bietet sich die Anlage in Festgeld vor allem dann an, wenn der Anleger mit Sicherheit weiß, dass ein Zugriff auf das Anlagekapital während der Laufzeit nicht erforderlich sein wird. Dafür erhält der Anleger bereits bei recht kurzer Laufzeit eine ansehnliche Rendite, welche meist über der Rendite von Tagesgeld liegt. Für Anleger, die die Notwendigkeit eines Zugriffs auf das Anlagekapital nicht ausschließen können, bietet sich ein Tagesgeldkonto als Alternative an.

Geld sicher anlegen durch Einlagensicherung

Der Anleger setzt sich keinerlei Verlustrisiko aus, da über die Einlagensicherung 100% des eingelegten Betrages abgesichert sind, und im Insolvenzfall einer Bank erstattet werden.

Sichere Zinsen – auch bei sinkendem Zinsniveau

Der Unterschied zum Tagesgeld besteht darin, dass die Kündigung während der Laufzeit nicht, oder nur unter erschwerten Umständen möglich ist. Im Gegenzug unterliegt die Verzinsung während der Laufzeit keinen Anpassungen an ein sich veränderndes Zinsniveau.

Zinseinnahmen in garantierter Höhe über die gesamte Laufzeit

Der Anleger kann mit seinen Zinseinnahmen bereits am Tag des Abschlusses sicher planen, da sich der einmal festgelegte Zinssatz während der Laufzeit nicht ändert.

Worauf achten bei Auswahl?

Die geeignete Laufzeit wählen

Die Laufzeit spielt in der Planung des Anlegers eine wichtige Rolle. Der Anlagezeitraum sollte daher mit Ihren zukünftigen Plänen übereinstimmen. Ist eine Verwendung in etwa zwei Jahren absehbar, sollte die Laufzeit daher nicht mehr 24 Monate betragen. Da das angelegte Kapital während dieser Zeit nicht verfügbar ist, sollte vorher feststehen, dass es auch nicht benötigt wird. Achten Sie daher bei der Wahl der Laufzeit entsprechend auf den Zeitpunkt, der für die spätere Verwendung des Geldes maßgeblich ist. Bei Festgeld gilt grundsätzlich: je länger die Laufzeit, desto höher ist der Zinssatz. Während der Laufzeit ist sind die Konditionen festgeschrieben, sodass sich Schwankungen des Marktzinsniveaus während der Laufzeit nicht auf die Rendite Ihrer Festgeldanlage auswirken.

Zeitpunkt der Zinsgutschrift aus steuerlicher Sicht

Achten Sie unter steuerlichen Gesichtspunkten auf den Zeitpunkt der Zinsgutschriften. Hier verfahren die Banken unterschiedlich. Einige Anbieter nehmen die Zinsgutschrift am Ende der Laufzeit vor, während andere die Zinsen am Jahresende gutschreiben. Dies ist z.B. für Anleger entscheidend, deren Steuerpauschbetrag (Steuerfreibetrag) für das alte Jahr bereits ausgelastet ist, (d.h. mehr als 801€ / 1602€ an Kapitaleinkünften im entsprechenden Jahr) die Erträge daher besser im neuen Jahr gutgeschrieben werden sollten. Der Zeitpunkt der Zinsgutschriften lässt sich auf dem Webportal der Bank, oder andernfalls in den Geschäftsbedingungen nachlesen.

Unterjährige Zinsgutschriften und Zinseszins-Effekt

Bei langfristigen Festgeldanlagen sollte der Anleger darauf achten, dass die Zinsgutschriften „unterjährig“ erfolgen. Das bedeutet, dass die Zahlungen nicht wie es früher üblich war nur einmal im Jahr erfolgen, sondern vierteljährlich oder sogar monatlich ausgezahlt werden. Der Anleger kann so vom Zinseszins-Effekt profitieren, und damit seine Rendite verbessern.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die ausgezahlten Zinsen wieder neu angelegt werden. Sinnvoll ist hier die Nutzung eines Tagesgeldkontos als Verrechnungskonto, auf das die Erträge zu den anstehenden Terminen überwiesen werden. So muss sich der Anleger nicht um eine alternative Anlage bemühen.

Einlagensicherung

Im Falle einer Insolvenz sind Kundeneinlagen in Form von Festgeld durch die Einlagensicherung vor einem Verlust geschützt. Die meisten europäischen Banken sichern Kundeneinlagen bis zu einem festgelegten Höchstbetrag mit 100% ab. Die im Vergleichsrechner verfügbaren Banken bieten für ihre Festgeldanlagen einen 100%igen Schutz durch die Einlagensicherung.

Kündigung

In der Regel ist eine frist- und formgerechte Kündigung vor dem Ablauf der Anlagedauer erforderlich, da es sich ansonsten um den ursprünglich definierten Zeitraum verlängert. (sogenanntes Kündigungsgeld).

Worauf achten beim Vergleich?

Unser Rechner zeigt die 10 Banken mit den besten Konditionen entsprechend Ihren Eingaben. Der Zinsrechner berücksichtigt unterschiedliche Zinssätze in Abhängigkeit von Laufzeit und Anlagebetrag. Längere Laufzeiten sowie ein höherer Anlagebetrag bedeuten i.d.R. auch bessere Konditionen. Geben Sie die gefragten Daten in ein. Orientieren Sie sich bei der Auswahl nicht am Spitzenzinssatz eines Angebotes aus der Werbung. Wählen Sie die Bank aus, die für Ihren verfügbaren Anlagebetrag die attraktivsten Konditionen bietet.

Für wen eignet sich ein Festgeldkonto?

Ein Festgeldkonto ist für alle Anleger geeignet, die einen festen Geldbetrag für einen bestimmten Zeitraum anlegen können, ohne dass während dieser Zeit ein Zugriff auf das Kapital nötig ist. Festgeld kann auch für einen kurzen Zeitraum, z.B. für ein oder drei Monate angelegt werden. Der Zinssatz ist i.d.R. höher als bei Tagesgeld, dafür kann der Anleger während der Laufzeit aber nicht auf sein Kapital zugreifen.

Wie werden Zinsen besteuert?

Zinsen aus Festgeldkonten gehören einkommensteuerrechtlich zu Einkünften aus Kapitalvermögen, und unterliegen seit dem 01.01.2009 der 25%igen Abgeltungssteuer. Hinzu kommen 5,5% Solidaritätszuschlag und ggfls. 8-9% Kirchensteuer, die sich bei der Berechnung auf die 25%ige Abgeltungssteuer beziehen. Die Gesamtbelastung beträgt somit fast 28%.

Kann ich mich von der Abgeltungssteuer befreien lassen?

Durch den Sparerpauschbetrag (früher Sparer-Freibetrag) sind Zinseinkünfte von der Abgeltungssteuer befreit, wenn sie bei Singles nicht mehr als 801€, und bei Verheirateten, die zusammen steuerlich veranlagt werden, nicht mehr als 1602€ betragen. Voraussetzung für die Anwendung des Freibetrages ist ein der Bank überlassender Freistellungsauftrag. Die Banken stellen das Antragsformular entweder direkt bei Eröffnung des Festgeldkontos zur Verfügung, oder stellen es auf ihrer Homepage zum Download bereit. Das Formular muss vom Kontoinhaber/den Kontoinhabern unterschrieben, und der Bank im Original zugestellt werden. Damit der Freistellungsauftrag nicht vergessen wird, sollte man ihn gleich bei Eröffnung des Festgeldkontos stellen, und der Bank zuschicken.

Welche Kosten fallen an?

Es fallen keinerlei Kosten an. Weder bei der Eröffnung, noch für die Kontoführung, und ebenso wenig für die Kündigung eines Festgeldkontos werden Gebühren berechnet.

Kann sich die Höhe der Zinsen verändern?

Bei Festgeld ändern sich die Konditionen während der Laufzeit nicht. Der Zinssatz orientiert sich bei einem Festgeldkonto am EURIBOR (Referenzzinssatz, zu dem sich Banken gegenseitig für einen festgelegten Zeitraum zu einem bei Abschluss festgelegten Zinssatz untereinander Geld leihen).

Gibt es Risiken?

Eine Festgeldanlage ist absolut risikolos. Durch die Einlagensicherungssysteme in Deutschland und Europa droht Anlegern bei der Insolvenz einer Bank kein Verlustrisiko. Anleger bekommen im Falle einer Bank-Insolvenz 100% Ihrer Einlagen erstattet. Die im Vergleich aufgeführten Banken gewährleisten im Verlustfall alle eine 100%ige Entschädigung durch die Einlagensicherung.

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