Fonds
Fonds FAQ
Fonds FAQ
FAQ - oder Frequently Asked Questions - zu deutsch: Häufig gestellte Fragen. Hier haben wir Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Fonds für Sie zusammengestellt.
Was ist ein Fond?
Viele Anleger investieren bildlich gesprochen zusammen in einen grossen Topf. Eine Investmentgesellschaft (zu deutsch: Kapitalanlagegesellschaft) bündelt das Geld der Anleger zu einem Sondervermögen, dem Investmentfond. Das Kapital wird - je nach Art des Fonds - in Anlagewerte wie Aktien, Immobilien, Schiffe oder andere Vermögensgegenstände investiert.
Wie finde ich die richtige Fondsanlage?
Die Entscheidung sollte sich in erster Linie nach den persönlichen Lebensplänen richten. Weiterhin wichtig ist die gewünschte Anlagedauer, die Renditeerwartung der Anlage, sowie das persönliche Sicherheitsbedürfnis. Ein weiteres Entscheidungskriterium sind die Kosten einer Fondanlage. Hilfreich für die Auswahl ist unser Fonds-Ratgeber, sowie ein ausgiebiger Fonds-Vergleich.
Wie werden Kapitalerträge aus Fondsanlagen versteuert?
Kapitalerträge aus Fondanlagen, die nach dem 31.12.2008 erworben wurden, unterliegen grundsätzlich der Abgeltungssteuer. Z.t. abweichende Regelungen gibt es für geschlossene Fonds sowie thesaurierende Fonds (Fonds, die während der Laufzeit keine Erträge an die Anleger ausschütten). Die Abgeltungssteuer beträgt 25% zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag bezogen auf die 25% der Abgeltungssteuer.
Wie unterscheiden sich Fonds im Anlagerisiko?
Fonds lassen sich in Risikoklassen aufteilen.
- Risikoklasse 1: Geeignet für sicherheitsorientierte Anleger - Fonds der Risikoklasse 1 investieren vorwiegend in festverzinsliche Wertpapiere mit kurzen Laufzeiten. Diese Fonds eignen sich damit auch für kurzfristige Anlagezeiträume. Beispiel: Geldmarktfonds und geldmarktnahe Fonds.
- Risikoklasse 2: Geeignet für konservative Anleger - Investiert wird überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere, der Aktienanteil ist gering. Nur geringe Kurs- und Bonitätsrisiken. Geeignet für mittelfristige Anlagezeiträume. Beispiel: Rentenfonds, international anlegende Rentenfonds, offene Immobilienfonds sowie alle Fondsgruppen der Risikoklasse 1.
- Risikoklasse 3: Geeignet für gewinnorientierte Anleger - Fonds der Risikoklasse 3 investieren überwiegend in Aktien, aber auch in Rentenpapiere und Fremdwährungsanlagen. Es bestehen höhere Kursrisiken, sowie Zins-, Währungs- und Bonitätsrisiken. Es sollte ein längerfristiger Anlagezeitraum gewählt werden.
- Risikoklasse 4: Hohe Renditechancen mit hohem Risiko - Nur für risikobewusste und erfahrene Anleger geeignet. Fonds der Risikoklasse 4 investieren überwiegend in Aktien und andere riskoreiche Wertpapiere. Es bestehen Kursrisiken, Währungsrisiken, Zinsrisiken, Bonitätsrisiken, sowie der Totalverlust der Anlage. Der Anlagezeitraum sollte langfristig gewählt werden. Beispiele: Regionen- und Branchenfonds, Emerging Markets Fonds, Nebenwerte, Rentenfonds mit hohem Risikoprofil.
Welche Risiken gibt es bei Fonds?
- Kursrisiko: Wertverlust durch sinkende Aktienkurse der Basiswerte
- Zinsrisiko: Bei Rentenfonds kann es zu Kursverlusten durch steigende Zinsen kommen. Steigende Zinsen führen bei festverzinslichen Wertpapieren zu fallenden Kursen. Fallende Zinsen umgekehrt zu steigenden Wertpapierkursen.
- Währungsrisiko: Wertverlust des Fondepots durch Wechselkursschwankungen bei internationalen Fondsanlagen.
- Emittentenrisiko: Bonität der einzelnen Unternehmen. Bei Fonds handelt es sich aber um Sondervermögen, weshalb hier die Bonität der Fondsgesellschaft im Vordergrund steht.
Kann man seine Vermögenswirksame Leistungen in Fonds anlegen?
Ja, dies ist möglich, und auch sehr empfehlenswert. Fondssparen wird bei Vermögenswirksamen Leistungen staatlich gefördert.
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