Fondsvergleich

Der Fondsvergleich auf anbieter-vergleichen.de

Ob neues Auto, Altersvorsorge oder Vermögenswirksame Leistungen – Investmentfonds eignen sich für nahezu jedes Sparziel. Sie kombinieren eine überdurchschnittliche Rendite mit einem überschaubaren Risiko. Wer Fondsanteile kauft, sollte jedoch die entstehenden Kosten berücksichtigen. Unser Vergleich bietet die Möglichkeit, den Ausgabeaufschlag verschiedener Anbieter gegenüberzustellen. Zum Ratgeber

Fondsdepot online eröffnen

Egal ob Einmalanlage, Sparplan oder Vermögenswirksame Leistungen, mit dem dem Fondsvergleich hier auf anbieter-vergleichen.de können Sie die Kosten verschiedener Discountbroker oder Onlinebanken gegenüberstellen.

  • 1. Geben Sie bitte entweder den Namen des Fonds, die ISIN oder die WKN in den Vergleichsrechner ein. Klicken Sie anschließend auf „Fondsdiscountbroker finden“
  • 2. Es erscheint eine übersichtliche Ergebnisliste. Wählen Sie Ihren Favoriten aus, klicken Sie anschließend auf Anbieter abrufen.
  • 3. Sie gelangen nun zum Antrag Ihres gewählten Fondsdiscounters, und können dort Ihr Depot online eröffnen.

Kosten und Gebühren

Investmentfonds bieten trotz aller Wirtschafts- und Finanzkrisen attraktive Renditechancen. Jedoch schmälern Kosten die Rendite. Deshalb sollten Anleger beim Kauf unbedingt auf Gebühren und Aufschläge achten. Wir erläutern, welche Kosten es bei Fondsanlagen gibt.

  • Ausgabeaufschlag – (auch als Agio bezeichnet) fällt beim Kauf als Aufschlag auf den Rücknahmepreis an. Ein Ausgabeaufschlag von drei Prozent bedeutet, dass ein Kaufpreis fällig wird, der drei Prozent über dem eigentlichen Wert des Fondsanteil liegt.
  • Transaktionskosten / Odergebühren – diese Kosten fallen einmalig beim Kauf oder Verkauf an. Sie werden von der depotführenden Bank oder dem Fondsbroker berechnet.
  • Depotgebühren – die Bank berechnet ähnlich wie beim Girokonto eine Gebühr für die Verwaltung des Depots. Depotführungsgebühren werden meist jährlich berechnet.
  • Managementgebühr / Verwaltungsgebühr – darunter fällt die Bezahlung der Fondsmanager sowie Kosten für Firmenanalysen und Controlling.
  • Performancegebühr – hierbei handelt es sich um einer erfolgsabhängige Gebühr die vom Fondsmanagement bei Erreichen eines bestimmten Ziels erhoben wird.

Was ist der Ausgabeaufschlag?

Beim Ausgabeaufschlag – auch genannt Agio – handelt es sich um eine einmalige beim Kauf des Fondsanteils fällig werdende Gebühr, die auf den Rücknahmepreis „aufgeschlagen“ wird. Ein Ausgabeaufschlag von 3% bedeutet, dass der Anleger für den Fondsanteil 3% mehr zahlen muss als der eigentliche Gegenwert darstellt. Das Agio ist der größte Kostenfaktor beim Fondskauf, weshalb diesem bei der Wahl der Depotbank eine besondere Beachtung zukommen sollte. Die Bedeutung des Ausgabeaufschlags für die Renditeentwicklung eines Fondsvermögens wird an folgendem Beispiel erläutert:

Berechnung des Ausgabeaufschlags

Das Agio wird nach folgender Formel berechnet: (Ausgabepreis x 100 : Rücknahmepreis) – 100 = Ausgabeaufschlag (Prozent). Es wird hier bei zwischen der Netto- und der Bruttomethode unterschieden. In der Praxis wird meist die für den Anleger etwas günstigere Nettomethode verwendet.

  • Nettomethode – bei der Nettomethode wird der Aufschlag auf die tatsächlich investierte Summe abzüglich der Kosten berechnet: Ein Anleger investiert 1000 Euro in einen Fonds mit 3 Prozent Ausgabeaufschlag. Nach der Nettomethode erhält er Anteile im Wert von 970,87 Euro (1000 Euro: 1,03).
  • Bruttomethode – bei der Bruttomethode wird der Ausgabeaufschlag auf die investierte Summe zuzüglich der Kosten berechnet: derselbe Anleger investiert wieder 1000 Euro in einen Fonds mit 3 Prozent Agio. Nach der Bruttomethode erhält er jedoch lediglich Fondsanteile im Wert von 970,00 Euro (3% von 1000€).
Bedeutung des Ausgabeaufschlags für die Wertentwicklung

Der Ausgabeaufschlag wirkt sich unmittelbar auf die Rendite aus. Ein Investmentfond mit einem Agio von 3% muss im Jahr des Erwerbs eine Rendite von mindestens 3% erwirtschaften, um nicht in die Verlustzone zu geraten. Insbesondere Vertragsinhaber von ratierlichen Sparplänen sollten dem Aufschlag besondere Bedeutung zumessen, da dieser bei jedem Erwerb erneut anfällt. Um eine Beeinträchtigung der Renditechancen durch das Agio zu verhindern, sollten möglichst Fonds ohne Ausgabeaufschlag gewählt werden. Eine Auswahl interessanter Depotbanken und Discountbroker gibt es in unserem Fondsvergleich.

Was ist die Total Expense Ratio?

Die Total Expense Ratio (TER) ist eine Kennziffer, welche die Höhe der gesamten Kosten angibt. Sie drückt die Gesamtkostenquote in Prozent im Verhältnis zum Wert des Fondsvermögens aus. Anhand der TER können Anleger die Kosten verschiedener Investmentfonds miteinander vergleichen. Obwohl die TER bereits seit 2004 mit Einführung des Investmentgesetzes in den Verkaufsprospekten der Anbieter aufgeführt werden muss, ist sie Anlegern bislang kaum bekannt.

Was sind WKN und ISIN?

WKN (Wertpapierkennummer)

Der Begriff WKN ist die Abkürzung für Wertpapierkennnummer. Es handelt sich hierbei um eine aus sechs Ziffern bestehende Buchstaben-Zahlenkombination, mit der Wertpapiere in Deutschland eindeutig identifiziert werden. Jede Aktie und jeder Fonds hat eine eigene WKN.

ISIN (International Securities Identification Number)

ISIN ist die Abkürzung für International Securities Identification Number. Hierbei handelt es sich um eine international verwendete zwölfstellige Buchstaben-Zahlen-Kombination, mit der an der Börse gehandelte Wertpapiere eindeutig identifiziert werden können. Es handelt sich im Prinzip um das internationale Pendant zur deutschen WKN.

Den richtigen Fonds finden

Anlageziel

Achten Sie bei der Auswahl zunächst auf Ihre persönlichen Anlageziele. Soll für die Altersvorsorge, das Eigenheim, oder den Vermögensaufbau gespart werden? Oder sind es eher kurzfristige Ziele, wie ein neues Auto oder eine Urlaubsreise? Hat man verschiedene Sparziele, empfiehlt sich die Aufstellung einer Rangfolge.

Anlagezeitraum

Mit den Anlagezielen eng verbunden ist der Anlagezeitraum. Wer das Geld aus der Fondsanlage erst langfristig wieder benötigt, sollte sich für einen Aktien- oder Rentenfonds entscheiden. Die Rendite ist langfristig am höchsten, kurzfristige Wertschwankungen werden durch die lange Laufzeit aufgefangen. Für eine kurzfristige Anlagedauer eignen sich Geldmarktfonds. Zwar ist die Rendite schlechter, dafür sind Geldmarktfonds risikolos.

Kosten der Anlage

Kosten entstehen dem Anleger in Form des Ausgabeaufschlages, den Verwaltungs- und Managementgebühren sowie den Depotgebühren (siehe Übersicht der Kosten). Bei einem Sparplan stellt der Ausgabeaufschlag den mit Abstand größten Kostenfaktor dar, da die Anteile mit der monatlichen Einzahlung erworben werden. Tipp: berechnen Sie den Ausgabeaufschlag mit unserem Fondsvergleich

Chancen und Risiken

Investmentfonds stellen eine attraktive Anlageform dar, deren Renditeerwartungen deutlich über der von Tagesgeld oder Festgeld liegt. Dafür unterliegt die Anlage einem entsprechend höheren Risiko. Risiko und Renditeerwartungen richten sich danach, um welche Art es sich handelt (Aktien-, Renten-, Dachfond, Mischfond usw.), und in welche Märkte investiert wird.

Das persönliche Risikoprofil

Orientieren Sie sich bei der Auswahl an Ihrer persönlichen Risikobereitschaft. Fonds sind in verschiedene Risikoklassen unterteilt, was bei der Anlageentscheidung helfen kann.

Anlage sollte grundsätzlich langfristig geplant werden

Die besten Ergebnisse erzielt man i.d.R. nicht bereits nach zwei oder drei Jahren. Die Anlage sollte grundsätzlich für einen längeren Zeitraum geplant werden. Kurzfristige Wertschwankungen bedingt durch z.B. konjunkturelle Veränderungen lassen sich so besser ausgleichen.

Die gängigsten Fondsarten

Im Folgenden haben wir für Sie die am meisten verbreiteten Arten und deren Besonderheiten für Sie erläutert. Die Ausführungen sind recht kurz gehalten, und sollen lediglich einen Überblick verschaffen.

Offene und geschlossene Fonds

Bei offenen Fonds können ständig Anteile ge- und verkauft werden. Aktienfonds sind meist offene Investmentfonds. Bei geschlossenen gibt es eine feste Beteiligungssumme und meist auch eine feste Laufzeit. Immobilienfonds sind häufig geschlossene Fonds.

Thesaurierung und Ausschüttung

Bei ausschüttenden Fonds erhalten die Anleger laufende Erträge aus dem Investment in Form von Zinsen, Dividenden, Veräußerungsgewinnen oder Kursgewinnen. Thesaurierende schütten hingegen keine laufenden Erträge an die Anleger aus.

Nach Art des Investments

Fondsanlagen können in verschiedene Vermögenswerte investieren. Es gibt z.B. Aktien-, Immobilien-, Schiffs- oder Rentenfonds (diese investieren in festverzinsliche Wertpapiere), oder auch Fonds, die unterschiedliche Anlagewerte kombinieren (sog. Mischfonds).

Dachfonds

Dachfonds investieren nicht direkt in Vermögenswerte, sondern in andere Investmentanlagen.

Publikumsfonds und Spezialfonds

Publikumsfonds können von Jedermann in der gewünschten Zeichnungssumme erworben werden. Spezialfonds sind einem bestimmten Anlegerkreis vorbehalten, meist institutionellen Anlegern. Zudem wird die Investitionssumme pro Anleger begrenzt.

Was ist der Cost-Average-Effekt?

Ein Anleger, der in einen Sparplan investiert, profitiert vom sog. Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt). Der Anleger erwirbt über seine Gesellschaft monatlich Anteile für einen immer gleichbleibenden Geldbetrag. Bei hohen Anteilspreisen kauft der Anleger automatisch weniger Anteile, bei niedrigen Anteilspreisen entsprechend mehr. Vorteil des Cost-Average-Effekt ist, dass der Anleger bei einer langfristigeren Fondsanlage einen günstigeren durchschnittlichen Kaufpreis für seine Anteile erzielt, als wenn er die Anteile einzeln kaufen würde.

Worauf achten beim Fondsvergleich?

Fondsanlagen haben sich geraden in Zeiten von Niedrigzinsen zu einer beliebten Anlageform entwickelt, da sie unabhängig von Krisen eine durchschnittliche Rendite von 8% erreichen können. Wer in diese Anlageform investiert, sollte jedoch auf einige Dinge achten (siehe Auflistung unten). Unser Fondsvergleich bietet die Möglichkeit die anfallenden Kosten für den Ausgabeaufschlag verschiedener Onlinebanken und Discountbroker gegenüberzustellen.

  • Wertentwicklung – achten Sie darauf, welche Wertentwicklung der Investmentfonds in den letzten Jahren genommen hat
  • Kosten: – wichtig sind insbesondere der Ausgabeaufschlag und die Total-Expense-Ratio
  • Risiko: – achten Sie darauf, dass das gewählte Investment Ihren Risikovorstellungen sowie Ihren Kenntnissen und Erfahrungen entspricht.

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