Wohngebäudeversicherung – Tarife im Vergleich

Tarife der Gebäudeversicherung im Vergleich auf anbieter-vergleichen.de

Feuer, Sturm, oder Hochwasser können erhebliche Schäden an einer Immobilie anrichten. Mit einer Wohngebäudeversicherung können Sie Ihr Eigentum gegen diese existenzbedrohenden Risiken absichern. Mit unserem Vergleich finden Sie schnell und unkompliziert einen günstigen und leistungsstarken Tarif. Sie können Ihre Police direkt online abschließen. Zum Ratgeber

Online abschließen

Schäden an einem Wohngebäude verursachen häufig sehr hohe Kosten und können die wirtschaftliche Existenz bedrohen. Die Risiken sind jedoch meist gegen einen überschaubaren Jahresbeitrag versicherbar. Hier auf anbieter-vergleichen.de können Sie verschiedene Tarife der Wohngebäudeversicherung vergleichen, und Ihre Police anschließend online beantragen.

  • 1. Zur Berechnung des Beitrags geben Sie bitte die gefragten Daten wie z.B. Gebäudetyp, Bauart und Wohnfläche etc. in den Vergleich ein. Die Nutzung unseres Vergleichsrechners ist kostenlos und anonym möglich.
  • 2. In der übersichtlichen Ergebnisliste sehen Sie die einzelnen Leistungsmerkmale sowie die Beitragskosten der Tarife. In der linken Spalte können Sie mehrere Tarife anklicken und im Detail miteinander vergleichen. Bei Fragen zum Vergleich oder zum Antrag steht Ihnen eine kostenlose Servicehotline zur Verfügung.
  • 3. Wählen Sie Ihren Favoriten aus, und füllen Sie das Antragsformular direkt online aus. Sie können Ihre Wohngebäudeversicherung direkt online beantragen.

Wie finde ich eine günstige Wohngebäudeversicherung?

Die Beiträge der Gebäudeversicherer unterscheiden sich jedoch z.T. erheblich. Wer den richtigen Tarif wählt, kann bis zu 50% der Beitragskosten sparen. Mit unserem Vergleichsrechner können Sie eine schnell und einfach eine günstige Wohngebäudeversicherung ermitteln. Wie hoch der Beitrag für den Versicherten ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab (siehe folgende Übersicht).

  • Wohnort
  • Gebäudetyp (Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte etc.)
  • Bauart des Gebäudes (massive Bauweise, Fertighaus etc.)
  • Versicherungssumme
  • Leistungsumfang: z.B. Elementarschäden, Glasversicherung
  • Höhe der Selbstbeteiligung
  • allgemeine Preisunterschiede der Versicherer (siehe Anbieter der Gebäudeversicherung im Vergleich)
  • Zahlungsweise (jährlich, vierteljährlich, monatlich)

Wann ist eine Gebäudeversicherung sinnvoll?

Eine Wohngebäudeversicherung ist zwar heutzutage nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben. Aufgrund der existenziellen Bedeutung ist sie für Immobilienbesitzer jedoch ein Muß. Die Versicherung bewahrt Sie vor dem wirtschaftlichen Ruin, wenn es zu einem Totalschaden Ihrer Immobile kommt. Jedoch auch ein kleinerer Brand oder ein Leitungswasserschaden können ein Haus bereits unbewohnbar machen, und für Sie als Immobilienbesitzer zu einem finanziellen Desaster führen. Somit wird eine Gebäudeversicherung für Immobilienbesitzer grundsätzlich als sinnvoll erachtet.

Welche Risiken sind mit einer Wohngebäudeversicherung versicherbar?

Die Gebäudeversicherung (früher Brandversicherung) in Ihrer Standardausführung bewahrt Besitzer von Immobilien vor den Folgekosten, welche durch folgende Risiken entstehen:

Versicherte Standardrisiken
  • Brand
  • Leitungswasser
  • Blitzschlag
  • Hagel
  • Sturm
  • Explosion
  • Anprall oder Absturz von Fahrzeugen und bemannten Flugkörpern

Nicht alle Risiken sind in einer Standardpolice enthalten. Diese müssen extra versichert werden, bzw. sind meist in Komforttarifen enthalten. Eine wichtige Erweiterung für den Immobilienbesitzer stellt der Schutz vor Elementarschäden dar.

Erweiterte Risiken

Leistungen im Schadensfall

Die Gebäudeversicherung leistet für den entstandenen Schaden finanziellen Ersatz. Bezahlt werden Reparatur- und Wiederbeschaffungskosten sowie Folgekosten.

Reparatur- und Wiederbeschaffungskosten

Bei einem Gebäudeschaden werden die Reparatur- und Materialkosten sowie entstehende Nebenkosten, wie notwendige Aufräum-, Abbruchs- und Deponiekosten. Bei einem Totalschaden, wie etwa durch Brand, ersetzt die Wohngebäudeversicherung normalerweise den Zeitwert der versicherten Immobilie. Es sei denn, der Versicherungsvertrag beinhaltet eine gleitende Neuwertversicherung

Folgekosten werden ebenfalls übernommen

Die Versicherung übernimmt zudem die Folgekosten der entstandenen Schäden. Zu den Folgekosten gehören z.B. Ruß- oder Löschwasserschäden in Folge eines Brandes, sowie die Hotelkosten, wenn die Immobilie nach einem Schaden vorübergehend nicht mehr bewohnbar ist.

Was ist versichert?

Die Wohngebäudeversicherung sichert alle “fest mit dem Gebäude verankerten Bestandteile” ab, sowie Zubehör welches zu Wohnzwecken dient. Der Versicherungsschutz gilt für das Gebäude, welches im Versicherungsschein als versichertes Gebäude bezeichnet wird. Zudem erstreckt sich der Schutz auf alle dazugehörigen, und auf dem Grundstück befindlichen Nebengebäude und Garagen, die im Versicherungsvertrag erfasst sind. Im Versicherungsschutz enthalten sind auch alle fest integrierten Einbauten der Immobilie, wie zum Beispiel eine Einbauküche. Gegenstände, die nicht fest mit dem Gebäude verbunden sind, zählen zum Hausrat. Diese werden über eine Hausratversicherung versichert.

Grundsätzlich versicherte Bereiche der Gebäudeversicherung
  • Hauptgebäude
  • Garage
  • Gartenhäuser
  • Geräteschuppen
  • Einbauküchen
  • Einbauschränke
  • Markisen
  • Empfangsantennen / Satellitenschüsseln

Worauf achten beim Abschluss?

Gebäudeversicherer bieten in ihren Policen viele Extras an. Wir erläutern welche Zusatzleistungen sinnvoll sind, und worauf Versicherte achten sollten.

  • Totalschaden versichert? – schließen Sie Ihren Gebäudeschutz immer als gleitende Neuwertversicherung ab. Die Versicherung bezahlt in diesem Fall bei einem Totalschaden die Neuerrichtung der Immobilie zu den aktuellen Baupreisen.
  • Abbruch- und Aufräumarbeiten – die Kosten für Aufräumarbeiten nach einem Brand, einer Überschwemmung oder einem Sturm können in die Tausende gehen, und sollten daher mitversichert werden.
  • Elementarschäden – die Schäden aufgrund von Wetterkapriolen und Hochwasser nehmen zu. Die Elementarschadenversicherung bietet für viele Versicherte eine sinnvolle Erweiterung.
  • Allmählichkeitsschäden – gerade Schäden die nicht sofort entdeckt werden, können hohe Folgekosten verursachen.
  • Überspannungsschäden – hiermit können Folgekosten durch Blitzeinschlag abgesichert werden (siehe Überspannungsschäden).
  • Glasversicherung – dieses Extra sichert Gebäudeglas (Türen, Fenster etc.) ab.
  • Verzicht auf Einwand grober Fahrlässigkeit – achten Sie darauf, dass Ihre Police auch bei grober Fahrlässigkeit leistet.
  • Unterversicherungsverzicht – wer seine Immobilie unterversichert, muss im Schadensfall einen Teil aus eigener Tasche zahlen.
  • Ist Versicherungsschutz vollständig? – nur Gebäudebestandteile die in der Police aufgeführt werden, sind auch versichert.
  • Versicherungsschutz aktuell halten – bringen Sie Ihre Gebäudepolice regelmäßig auf Stand, und teilen Sie der Versicherung Änderungen mit.

Worauf achten beim Vergleich?

Die Tarife der Gebäudeversicherer unterscheiden sich hinsichtlich der Kosten erheblich. Wer zu einem günstigeren Anbieter wechselt, kann bis zu 50% seiner bisherigen Beitragskosten einsparen. Wer beim Wohngebäudeversicherung-Vergleich zusätzlich sparen möchte, kann über eine Selbstbeteiligung eine Beitragsreduktion erwirken. Jedoch müssen im Gegenzug Schäden bis zur Höhe der Selbstbeteiligung aus eigener Tasche gezahlt werden. Durch Auswahl einer längeren Vertragsdauer kann der Beitrag ebenfalls gesenkt werden. Eine längere Vertragsdauer macht durchaus Sinn, da man bei Wohngebäudeversicherungen ohnehin nicht jedes Jahr den Anbieter wechselt. Auch bei der Zahlungsweise kann gespart werden. So ist der Beitrag bei jährlicher Zahlungsweise am günstigsten. Wer hingegen vierteljährlich oder monatlich bezahlt, muss einen kleinen Aufschlag hinnehmen.

Was sind Elementarschäden?

Unter Elementarschäden versteht man Schäden, die durch Naturgewalten verursacht werden. Da Schäden an Gebäuden durch Wetterkapriolen zunehmen, ist ein zusätzlicher Elementarschaden­schutz für viele Immobilienbesitzer sinn­voll. Elementarereignisse sind z.B.

  • Starkregen
  • Überschwemmung / Hochwasser
  • Erdrutsch
  • Lawinen
  • Schneedruck (z.B. Schneelast auf Hausdach welches dadurch einstürzt)
  • Erdrutsch
  • Erdbeben und Vulkanausbruch

Überspannungsschäden

Unter Überspannungsschäden versteht man Schäden an den elektrischen Leitungen eines Gebäudes, die durch Blitzeinschlag hervorgerufen werden.

Was sind Allmählichkeitsschäden?

Hierunter versteht man Schäden, die nicht sofort, sondern erst nach einiger Zeit (nach Wochen oder Monaten) bemerkt werden. Allmählichkeitsschäden bleiben typischerweise lange Zeit unentdeckt. Hierdurch entstehen für den Eigentümer häufig hohe Reparaturkosten. Ein Allmählichkeitsschaden kann z.B. entstehen durch Einwirkung von:

  • Temperatur
  • Feuchtigkeit
  • Niederschlag
  • Gase
  • Dämpfe
  • Rauch
  • Ruß

Rauchschäden

Rauschchäden entstehen, wenn aus Heizungsanlagen, Kochstellen, Trockenanlagen oder Feuerungsanlagen etc. bestimmungswidrig Rauch austritt, wodurch Reparatur- oder Sanierungsmaßnahmen am versicherten Gebäude erforderlich werden.

Was ist eine Unterversicherung?

Zu einer Unterversicherung kommt es, wenn die Versicherungssumme für das Wohngebäude zu niedrig angesetzt wurde. Dies führt im Versicherungsfall auch zu einer niedrigeren Leistung durch die Wohngebäudeversicherung. Um eine Unterversicherung zu vermeiden, ist die richtige Wertermittlung Ihrer Immobilie entscheidend. Im Extremfall eines Totalschadens sollten Sie sich von der ausbezahlten Versicherungssumme ein gleichwertiges Haus beschaffen können.

Gleitender Neuwert

Achten Sie zudem darauf, dass der einmal bestimmte Wert der Immobilie immer wieder angepasst wird. Am einfachsten ist dies mit dem Abschluss einer gleitenden Neuwertversicherung möglich. Hierbei wird der Wert der Immobilie immer zu den aktuellen Baupreisen berechnet, welche sich durch Inflation usw. ständig ändern / verteuern. Kommt es zu einem Schaden, wird der Schadensersatz immer zu den aktuellen Baupreisen geleistet. So kommt es im Ergebnis für den Immobilienbesitzer zu keiner Unterversicherung.

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