Girokonto – Banken im Vergleich

Der Vergleich für Girokonten auf anbieter-vergleichen.de

Ob attraktive Wechselprämie, Guthabenzinsen oder Dispofreigrenze – Banken locken Neukunden mit attraktiven Werbeaktionen. Doch welches Angebot hält was es verspricht? Mit unserem Vergleich können Sie mit wenigen Klicks ein kostenloses Girokonto mit vielen tollen Extras ermitteln. Geben Sie hierfür die gefragten Daten in die Tabelle ein. Zum Ratgeber

Girokonto online eröffnen

Ein Girokonto kann heutzutage nicht nur kostenlos geführt werden, sondern auch attraktive Extra bieten. Hier auf anbieter-vergleichen.de können Sie die Konditionen verschiedener Banken gegenüberstellen, und Ihr Konto anschließend online beantragen.

  • 1. Ermitteln Sie im ersten Schritt das günstigste Konto.
  • 2. Wählen Sie Ihren Favoriten aus, und wechseln Sie im Rechner über den Link auf der rechten Seite zur Webseite der Bank.
  • 3. Über das Antragsformular können Sie nun Ihr Girokonto direkt online eröffnen. Tragen Sie bitte dort die gefragten Daten ein, und drucken Sie die Dokumente anschließend aus. Ergänzen Sie evtl. fehlende Angaben, und unterschreiben Sie die Anträge. Zur Rücksendung Ihrer Unterlagen gehen Sie bitte zunächst mit Ihrem Personalausweis sowie den Dokumenten in eine Postfiliale Ihrer Wahl. Lassen Sie dort Ihre Identität bestätigen. (Post-Ident-Verfahren). Innerhalb weniger Tage erhalten Sie die Unterlagen auf dem Postweg.

Wer kann ein Konto eröffnen?

Generell kann jeder ein Girokonto eröffnen, der volljährig und im Sinne des Gesetzes geschäftsfähig ist. Minderjährige sind noch nicht voll geschäftsfähig, und benötigen daher die Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter. Dazu muss man ein Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass, Meldebescheinigung), sowie einen festen Wohnsitz innerhalb Deutschlands vorweisen können. Zudem wird per Schufa-Abfrage die Bonität des Kontoinhabers geprüft. Negative Schufa-Einträge, wie z.B. Pfändungen, Mahnbescheide oder Vollstreckungsbescheide stellen für Banken einen Grund dar, eine Eröffnung abzulehnen. Sparkassen sind jedoch grundsätzlich immer zur Kontoeröffnung auf Guthabenbasis verpflichtet. Alle Banken oder Sparkassen dürfen jedoch den Antrag ablehnen, wenn die Geschäftsbeziehung unzumutbar ist. (häufige Pfändungen, Vollstreckungsbescheide usw..).

Vorteile eines Onlinekonto

Ein onlinebasiertes Kont bietet im Vergleich zum herkömmlichen Schalterkonto einige Vorteile in Bezug auf Zeitersparnis und Komfort. Wegen einer Überweisung minutenlang am Bankschalter anstehen, und dazu noch Zeit für den Weg zur Bank einplanen? Erledigen Sie alle Bankgeschäfte bequem von zu Hause, und wenden Sie sich im Handumdrehen wieder anderen Tätigkeiten zu. Zudem macht es unabhängig von Schalteröffnungszeiten. Man kann vom heimischen Wohnzimmer – und von jedem Internetanschluss weltweit seine Bankgeschäfte erledigen. Im Gegenzug muss gewöhnlich auf den persönlichen Ansprechpartner verzichtet werden. Bei dieser Art von Bankverbindung fallen in der Regel keine Kontoführungsgebühren an. Reine Direktbanken können kostengünstiger wirtschaften als Filialbanken, und geben diese Kostenvorteile in Form von besseren Konditionen an ihre Kunden weiter. Einige Online-Banken bieten Ihren Kunden sogar eine Verzinsung auf ihr Guthaben, oder als Zugabe eine kostenlose Kreditkarte, mit der man weltweit kostenlos Geld abheben kann.

Kostenloses Konto wirklich kostenlos?

Eine Bank die ein so genanntes kostenloses Konto anbietet, verlangt vom Nutzer keine Kontoführungsgebühren. Dies ist bei den Girokonten der meisten Onlinebanken der Fall. Der Verzicht auf Kontogebühren bedeutet jedoch nicht, dass keine sonstigen Kosten anfallen. Für die Nutzung können weitere Kosten, wie z.B. Gebühren für Bargeldverfügungen oder Zinsen für die Nutzung des Dispokredites anfallen.

Worauf achten bei der Auswahl?

Kontoführungsgebühren-Verzicht sollte ohne Bedingungen sein!

Bei einigen Anbietern “vermeintlich” kostenloser Konten ist die Gebührenbefreiung an gewisse Bedingungen geknüpft, wie z.B ein regelmäßiger Geldeingang in bestimmter Höhe, oder ein Mindestguthaben. Andere Anbieter wiederum bieten wirklich kostenlose Girokonten an, bei denen es keine Bedingungen oder Ausnahmen gibt. Achten Sie daher darauf, ob für die Gebührenbefreiung bestimmte Voraussetzungen gelten. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf den Webportalen der Banken, die Sie direkt über den Vergleichsrechner erreichen können.

Dispokredit

Der Dispositionskredit – kurz Dispo – ist mit der Abstand der grösste Kostenfaktor bei einem Girokonto. Er ist deshalb für die Auswahlentscheidung besonders wichtig. Wer seinen Dispokredit häufiger in Anspruch nimmt, sollte einen genauen Blick in die Konditionen werfen. Hier können die Unterschiede 5% und mehr betragen, was bei einigen Wochen Überziehung in entsprechender Höhe einige Hundert Euro Differenz ausmachen kann. Eventuell lohnt sich ein Wechsel der Bankverbindung.

Service und Service-Hotline

Wer ein Onlinekonto nutzt, verzichtet meist auf den Bankschalter um die Ecke. Um so wichtiger ist ein guter telefonischer Service, oder alternativ ein schneller Email-Support, wenn dann doch mal etwas geklärt werden muss. Entscheidend sind bei Service-Hotlines die Kosten. Wenn Ihnen der telefonische Service wichtig ist, sollten Sie auf eine kostenlose Hotline achten. Auf der Webseite der Bank lässt sich dies meist schnell herausfinden.

Bei Zusatzleistungen auf Bedingungen achten

Viele Banken gewähren dem Kunden Zusatzleistungen, wie z.B. eine Guthabenverzinsung, oder eine kostenlose Kreditkarte. Bei kostenlosen Zugaben sollte man darauf achten, ob die Zusatzleistungen dauerhaft kostenlos sind, oder ob evtl. Bedingungen oder Einschränkungen vorliegen.

EC-Karte oder Kreditkarte

Mit der EC-Karte kann man in nahezu allen westlichen Ländern (Europa, USA) bargeldlos bezahlen, und auch Geldautomatenverfügungen vornehmen. Dies gilt jedoch nicht für einige ländliche Regionen. Eine Kreditkarte bietet weltweit die Möglichkeit, an Bargeld zu kommen und bargeldlos zu bezahlen.

Die meisten Banken bieten die EC-Karte (manchmal auch mit Partnerkarte) kostenlos zum Girokonto an, für eine Kreditkarte wird jedoch eine jährliche Gebühr verlangt. Andere Institute geben eine Kreditkarte anstelle einer EC-Karte aus, dies aber dafür kostenfrei. Die Kreditkarte ist dann auch für kostenlose Bargeldverfügungen gedacht. Bei einigen Anbietern sind die Bargeldverfügungen am Geldautomaten weltweit kostenfrei.

Bargeldversorgung

Wer schon einmal bei einem fremden Institut am Geldautomat Bargeld abgehoben hat, kennt dies bereits: oft werden 5 Euro oder mehr an Gebühr berechnet. Wer dies umgehen möchte, sollte folgendes beachten: Banken verschiedener Institute sind zu Verbundgruppen zusammengeschlossen, innerhalb derer keine Gebühr für die Nutzung des Geldautomaten für den Fremdkunden anfällt. Da bei vielen Direktbanken ein großflächiges Netz an Automaten bislang fehlt, bieten diese eine kostenfreie Bargeldversorgung an praktisch allen Automaten über eine Kreditkarte an. Da viele Direktbanken wiederum kostenlose Kreditkarten mit dem Girokonto ausgeben, hat der Kontoinhaber einer Direktbank in diesem Zusammenhang keine Nachteile gegenüber dem einer Filialbank.

Worauf achten beim Vergleich?

Der Rechner ermittelt das passende Konto unter Einbeziehung der wichtigsten Faktoren, wie beispielsweise das durchschnittliche Guthaben, die erwarteten Zahlungseingänge, oder auch eine eventuelle Disponutzung. Gerade der Dispositionskredit ist ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Wer häufig mit seinem Kontostand ins „Minus“ rutscht, sollte möglichst ein Girokonto mit günstigen Dispozinsen auszuwählen. Wer häufig Geld im Ausland oder an Automaten von Fremdinstituten abhebt, soll eine Bank wählen, die für Bargeldverfügungen möglichst günstige oder im Optimalfall gar keine Gebühren berechnet.

Wie erhalte ich einen Dispokredit?

Der Kontoinhaber erhält den Dispokredit meist nicht sofort bei Eröffnung des Girokontos. Sobald auf einem Girokonto drei Gehaltseingänge (bei manchen Banken sind es nur ein oder zwei) verzeichnet wurden, ist die Bank i.d.R. bereit, einen Disp zu gewähren. Die Höhe der Kreditlinie beträgt meist das 2,5 bis dreifache des monatlichen Nettoeinkommens.

Bank wechseln

Wer sich für eine neue Bankverbindung entscheidet, sollte darauf achten, dass alle Zahlungsaufträge (Daueraufträge Lastschriften, Einzugsermächtigungen usw..) auf das neue Konto umgeleitet werden. Ganz wichtig sind in diesem Zusammenhang folgende Zahlungen: Arbeitgeber, Ämter, Telekom, Strom, Heizung, sowie Versicherungen. Es ist daher sinnvoll, die alte Bankverbindung noch ein paar Wochen bestehen zu lassen, um Lastschriftrückgaben und sonstige Fehlbuchungen zu vermeiden.

Wo kann ich Geld abheben?

Innerhalb Deutschlands und der EU besteht ein engmaschiges Netz an Geldautomaten, wo man mit seiner Kundenkarte Bargeld abheben kann. In allen übrigen Ländern ist die Versorgung deutlich schlechter, weshalb sich dort der Einsatz einer Kreditkarte, oder die Nutzung von Reiseschecks nach wie vor lohnt.

Welche Kosten entstehen mir?

Durch die Eröffnung selbst entstehen Ihnen keine Gebühren. Die Höhe der Kosten läßt sich entweder unserem Vergleich oder den Geschäftsbedingungen der Bank entnehmen. Grundsätzlich können bei einem Girokonto folgende Kosten entstehen:

  • Kontoführungsgebühren
  • Zinsen für Dispokredite
  • bestimmte Transaktionen (Auslandsüberweiung etc..)
  • Geldautomat-Verfügungen bei fremden Instituten
  • Kontoauszugversand
  • Rücklastschriften (geplatzte Abbuchungen)
  • außergewöhnliche Aufwendungen der Bank
  • sonstige Extras

Zustellung der Kontoauszüge

Die Direktbanken bieten i.d.R ein Online-Postfach an, welches der Kunde über die Online-Banking-Funktion nutzen kann. Der Kunde hat dort die Möglichkeit, die Kontoauszüge abzuspeichern und auszudrucken. Zusätzlich gibt es bei den meisten Anbietern den Postversand der Kontoauszüge. Die Direktbanken berechnen dafür Gebühren, meist für das Porto.

Wie lange darf eine Überweisung dauern?

Die angewiesene Bank hat die Gutschrift – soweit keine anderen Ausführungsfristen vereinbart sind – bei Überweisungen innerhalb der EU und des EWR binnen fünf Bankgeschäftstagen dem Konto des Empfängers gutzuschreiben. Bei inländischen Überweisungen muß die Gutschrift auf dem Empfängerkonto sogar binnen drei, und bei institutsinternen Überweisungen innerhalb von einem (Haupt- und Zweigstelle) bzw. innerhalb von zwei Bankgeschäftstagen (sonstige institutsinterne Überweisungen) erfolgen. Als Bankgeschäftstage gelten die Wochentage Montag bis Freitag. Seit 2012 gelten für Online-Überweisungen neue Fristen. So muss eine Interüberweisung auf eine anderen Bank innerhalb eines Arbeitstages abgewickelt werden. Dies gilt für Überweisungen innerhalb Deutschlands sowie innerhalb der EU, solange es sich um EURO-Überweisungen handelt. Onlineüberweisungen innerhalb derselben Bank müssen am gleichen Tag ausgeführt werden.

Bekomme ich auch eine Kreditkarte?

Grundsätzlich lässt sich bei jedem Bankkonto bei entsprechender Bonität eine Kreditkarte beantragen. Einige Direktbanken geben die Karte sogar zum Girokonto kostenlos dazu. Bei einigen Banken erhält man sie in Form einer Debit-Karte, welche auch für Bargeldverfügungen am Geldautomat verwendet werden kann. Mehr zum Thema Kreditkarten

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