Girokonto FAQ
Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen rund um das Thema Girokonto. Nutzen Sie auch unserem Girokonto Vergleich. Dort finden Sie eine Übersicht günstiger und kostenloser Girokonten.
Wer kann ein Girokonto eröffnen?
Generell kann jeder ein Girokonto eröffnen, der volljährig und im Sinne des Gesetzes geschäftsfähig ist. Minderjährige sind noch nicht voll geschäfstfähig, und benötigen daher die Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter. Dazu muss man ein Ausweisdokument (Personlausweis, Reisepass, Meldebescheinigung), sowie einen festen Wohnsitz innerhalb Deutschlands vorweisen können. Zudem wird per Schufa-Abfrage die Bonität des Kontoinhabers geprüft.
Wann lehnt die Bank einen Antrag auf Eröffnung eines Girokontos ab?
Negative Schufa-Einträge, wie z.B. Pfändungen, Mahnbescheide oder Vollstreckungsbescheide stellen für Banken einen Grund dar, eine Girokontoeröffnung abzulehnen. Sparkassen sind grundsätzlich verpflichtet, für Jedermann ein Girokonto auf Guthabenbasis (ohne Dispokredit) zu eröffnen. Alle Banken oder Sparkassen dürfen jedoch ein Girokonto ablehnen oder kündigen, wenn die Geschäftsbeziehung unzumutbar ist. (häufige Pfändungen, Vollstreckungsbescheide usw..)
Wie erhalte ich einen Dispositionskredit?
Der Kontoinhaber erhält den Dispositionskredit meist nicht sofort bei Eröffnung des Girokontos. Sobald auf einem Girokonto drei Gehaltseingänge (bei manchen Banken sind es nur ein oder zwei) verzeichnet wurden, ist die Bank i.d.R. bereit, einen Dispokredit zu gewähren. Die Höhe des Dispokredites beträgt meist das 2,5 bis dreifache des monatlichen Nettoeinkommens.
Was muss ich bei einem Wechsel des Girokontos, bzw. der Bankverbindung beachten?
Wer sich für ein neues Girokonto, bzw. für eine neue Bankverbindung entscheidet, sollte darauf achten, dass alle Zahlungsaufträge (Daueraufträge Lastschriften, Einzugsermächtigungen usw..) auf das neue Girokonto umgeleitet werden. Ganz wichtig sind in diesem Zusammenhang folgende Zahlungen: Arbeitgeber, Ämter, Telekom, Strom, Heizung, sowie Versicherungen. Es ist daher sinnvoll, das alte Girokonto noch ein paar Wochen bestehen zu lassen, um Lastschriftrückgaben und sonstige Fehlbuchungen zu vermeiden.
Wo kann ich mit der Kundenkarte meines Girokontos Geld abheben?
Innerhalb Deutschlands und der EU besteht ein engmaschiges Netz an Geldautomaten, wo man mit seiner Kundenkarte Bargeld abheben kann. In allen übrigen Ländern ist die Versorgung durch entsprechende Geldautomaten deutlich schlechter, weshalb sich dort der Einsatz einer Kreditkarte, oder die Nutzung von Reiseschecks lohnt.
Welche Kosten entstehen mir durch ein Girokonto?
Durch die Eröffnung eines Girokontos entstehen Ihnen keine Kosten. Grundsätzlich können bei einem Girokonto folgende Kosten entstehen: Kontoführungsgebühren, Zinskosten für den Dispokredit, Kosten für bestimmte Transaktionen (Auslandsüberweiung etc..), Kosten für Geldautomat-Verfügungen bei fremden Instituten, Kosten für den Kontoauszugversand, Kosten für Rücklastschriften (geplatzte Abbuchungen), Kosten für eine zusätzliche Kreditkarte, Kosten für sonstige Extras, sowie Kosten für außergewöhnliche Aufwendungen der Bank im Zusammenhang mit dem Girokonto. Die Höhe der Kosten läßt sich entweder beim Girokonto Vergleich, oder den Geschäftsbedingungen der Bank entnehmen.
Wie werden bei Online-Girokonten Schecks eingereicht?
Schecks kann man bei Direktbanken auf dem Postweg einreichen. Die Anbieter stellen für die Einreichung meist Standard-Formulare zum Download zur Verfügung. Bedenken Sie dabei, dass manche Schecks auf der Rückseite unterschrieben werden müssen. Dies sind meist Orderschecks und Schecks aus dem Ausland.
Wie funktioniert bei einem Online-Girokonto die Zustellung der Kontoauszüge?
Die Direktbanken bieten i.d.R ein Online-Postfach an, welches der Kunde über die Online-Banking-Funktion nutzen kann. Der Kunde hat dort die Möglichkeit, die Kontoauszüge abzuspeichern und auszudrucken. Zusätzlich gibt es bei den meisten Anbietern den Postversand der Kontoauszüge. Die Direktbanken berechnen dafür Gebühren, meist für das Porto.
Wie lange darf eine Überweisung per Gesetz dauern?
Die angewiesene Bank hat die Gutschrift – soweit keine anderen Ausführungsfristen vereinbart sind – bei Überweisungen innerhalb der EU und des EWR binnen fünf Bankgeschäftstagen dem Konto des Empfängers gutzuschreiben. Bei inländischen Überweisungen muß die Gutschrift auf dem Empfängerkonto sogar binnen drei, und bei institutsinternen Überweisungen innerhalb von einem (Haupt- und Zweigstelle) bzw. innerhalb von zwei Bankgeschäftstagen (sonstige institutsinterne Überweisungen) erfolgen. Als Bankgeschäftstage gelten die Wochentage Montag bis Freitag.
Bekomme ich zu meinem Girokonto auch eine Kreditkarte?
Grundsätzlich läßt sich bei jedem Girokonto bei entsprechender Bonität eine Kreditkarte beantragen. Einige Direktbanken geben die Kreditkarte sogar kostenfrei zum Girokonto dazu. Bei einigen Direktbanken erhält man die Kreditkarte in Form einer Debit-Karte, die auch für Bargeldverfügungen am Geldautomat gedacht ist.
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