Kreditkarten – Anbieter im Vergleich

Die Kosten verschiedener Kreditkarten im Vergleich

Wer bei der Auswahl seines Anbieters genau hinschaut, profitiert von vielen Vorteilen, und spart zudem Geld. In unserem Vergleich finden Sie günstige oder kostenlose Kreditkarten mit vielen tollen Extras und Bonusprogrammen. Wählen Sie Ihren Favoriten aus, und beantragen Sie Ihre Visa-, American-Express oder Mastercard direkt online. Zum Ratgeber

Online beantragen

Die Kreditkarte ist ein beliebtes Zahlungsmittel, welches einerseits viele komfortable Extras bietet, jedoch auch hohe Kosten verursachen kann. Hier auf anbieter-vergleichen.de können Sie die Konditionen verschiedener Kreditkarten gegenüberstellen, und ein Angebot ganz nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen ermitteln.

  • 1. Zur Ermittlung des geeigneten Anbieters geben Sie bitte die benötigten Daten, wie z.B. Jahresumsatz, Gesellschaft oder Zahlungsweise in den Rechner ein. Klicken Sie anschließend auf vergleichen.
  • 2. In der übersichtlichen Ergebnisliste erscheinen die besten Kreditkartenangebote entsprechend Ihren Angaben. Wählen Sie Ihren Favoriten aus, und wechseln Sie über den Link zum gewünschten Anbieter.
  • 3. Haben Sie sich für einen Favoriten entschieden, können Sie Ihren Antrag direkt über das Internet stellen. Es erfolgt eine Bonitätsprüfung. Sie erfahren bereits im Zuge der Antragstellung, ob die ausgebende Bank Ihren Antrag annehmen wird oder nicht. Anschließend füllen Sie bitte den Kreditkartenantrag aus, und senden ihn über das Post-Ident-Verfahren zurück. Die Bearbeitungszeit nimmt nur wenige Tage in Anspruch.

Vorteile und Nachteile

Kreditkarten sind in der heutigen Zeit aus dem modernen Zahlungsverkehr nicht mehr wegzudenken. Durch die flexiblen Einsatzmöglichkeiten sind sie sowohl bei Konsumenten als auch bei Akzeptanzstellen beliebt. Aufgrund des maximalen Haftungsbetrags sind sie zudem ein sehr sicheres Zahlungsmittel. Doch es gibt auch Nachteile und Risiken.

Vorteile

  • Unabhängigkeit von Bargeld und Schecks
  • Bargeldauszahlung an den meisten Geldautomaten
  • weltweite Akzeptanz in über 200 Ländern
  • allgemeine Akzeptanz bei Zahlungen im Internet, dadurch schnellere Lieferung von Waren als bei einer Überweisung
  • Schutz bei Diebstahl (max. Haftungsbetrag 50 Euro bei umgehender Sperre der Karte).
  • Online-Abfrage der Umsätze und Abrechnungen möglich
  • Ausstellung einer Ersatzkarte bei Verlust meist innerhalb von 2 Tagen
  • Zusatzleistungen möglich, wie z.B. eine Reiseversicherung

Nachteile und Risiken

  • generelles Verschuldungsrisiko
  • teils hohe Gebühren für Bargeldverfügungen (abhängig vom Anbieter)
  • schlechtere Kontrolle über die Ausgaben, da die Abbuchungen meist zeitversetzt erfolgen
  • Kreditkarten werden nicht überall akzeptiert, vor allem in kleinen Geschäften sowie ländlichen Gegenden im Ausland.

Wie finde ich eine günstige Kreditkarte?

Die Anbieter werben häufig mit „Versprechungen“ wie kostenlos, zinsfrei oder attraktiven Zusatzleistungen. Doch nicht jedes Angebot ist auch auf den zweiten Blick noch attraktiv. Welcher Tarif am günstigsten ist, hängt in erster Linie von den persönlichen Nutzungsgewohnheiten ab. Einen Überblick verschafft die Aufzählung unten. Mit unserem Vergleich können Sie eine günstige Kreditkarte ermitteln, die Ihrem Nutzerverhalten entspricht.

  • Anzahl bestimmter Transaktionen (z.B. Bargeldabhebung in bestimmten Ländern)
  • Abrechnungsform (z.B. Credit, Charge oder Debitkarte)
  • gewählter Leistungsumfang (z.B. Zusatzleistungen wie Versicherungen oder Bonusprogramme)
  • Zeitraum der Inanspruchnahme (Anzahl der Tage an denen die Kreditlinie genutzt wird)
  • allgemeine Preisunterschiede im Wettbewerb)

Worauf achten bei der Auswahl?

Die anfallende Jahresgebühr ist zwar wichtig, jedoch nur eines von vielen Auswahlkriterien. Entscheidend für die Auswahl des geeigneten Angebots sind die enthaltenden Leistungen, die Abrechnungsform, sowie die anfallenden Kosten. Welcher Tarif am besten passt, ist zudem abhängig von Einsatzort und Häufigkeit der Nutzung.

  • Jahresgebühr – eine Karte ohne Jahresgebühr – häufig als kostenlose Kreditkarte bezeichnet – lohnt sich meist nur bei sporadischer Nutzung. Bei häufigerer Verwendung rechnet sich eher eine Karte mit Festgebühr.
  • Abrechnungsform – je nach Art und Häufigkeit der Nutzung eignen sich unterschiedliche Abrechnungsformen.
  • Zinsen für die Kreditinanspruchnahme – wer die Kreditlinie häufig nutzt, sollte auf die Höhe der Zinsen achten. Erfolgt die Abrechnung über ein Girokonto bei der Hausbank, gelten die Zinssätze des Dispos. Wird für die Kreditkarte ein “reines Kreditkartenkonto” geführt, legt der Anbieter die Höhe der Zinsen fest.
  • Bargeldabhebungen – wer seine Kreditkarte häufig für Bargeldverfügungen nutzt, sollte auf die jeweiligen Gebühren achten.
  • Umfang der Leistungen – welche Zusatzleistungen benötige ich wirklich, und welche kosten nur unnötig Geld?
  • Mindestumsatz – einige Anbieter knüpfen z.B. die Befreiung von der Jahresgebühr an einen bestimmten jährlichen Mindestumsatz.
  • Nutzung im Ausland – die Kosten können sich je nach Einsatzort der Karte unterscheiden. Die Kreditkartenunternehmen reduzieren zunehmend die Entgelte bei Bezahlvorgängen innerhalb der EU-Zone. Außerhalb der EU werden jedoch meist höhere Gebühren erhoben.

Welche Kreditkarten gibt es?

Bei Kreditkarten gibt es grundsätzlich vier Arten der Abrechnungsform. Man unterscheidet die klassischen Creditcards, die Debitkarten, die Chargekarten und die Prepaidkarte.

Creditcard (klassische Kreditkarte)

Bei der Creditcard erhält der Inhaber einen vorab festgelegten Kreditrahmen, innerhalb dem er sein Kreditkartenkonto belasten kann. Die Rückzahlung kann sofort erfolgen, kann aber auch in monatlichen Raten vorgenommen werden (sog. Revolving-Kreditkarte oder Karte mit Teilzahlungsfunktion.) Der Inhaber erhält eine monatliche Abrechnung, auf der alle in diesem Zeitraum getätigten Umsätze aufgelistet sind.

Chargekarte

Chargekarten zeichnen sich dadurch aus, dass eine vollständige Rückzahlung des Kredites sofort oder innerhalb der Abrechnungsperiode fällig ist. In der Regel werden Belastungsbuchungen innerhalb eines Monats komplett ausgeglichen.

Debitkarte

Die Debitkarte ist nichts anderes als die Kunden-oder ec-Karte welche dem Kontoinhaber von seiner Bank in Verbindung mit seinem Girokonto ausgegeben wird. Hier erfolgt eine Belastung des Kunden über sein Bankkonto direkt nach der Verfügung. Es wird dem Inhaber also ein sehr kurzfristiger Kredit gewährt. Der Karteninhaber sieht die Belastungsbuchung nach wenigen Tagen auf seinem Kontoauszug. Die Debitkarte hat die meisten Akzeptanzstellen. Mit ihr kann europaweit nahezu in jedem Geschäft, und inzwischen auch an vielen Orten außerhalb der EU bezahlt werden.

Prepaidkreditkarte

Die Prepaidkreditkarte ist eigentlich keine richtige Kreditkarte, da der Inhaber (ähnlich wie bei der Prepaidhandykarte) vorher Guthaben aufladen muss, bevor dieser die Karte nutzen kann. Zu den Kreditkarten zählt sie dennoch, da sie an allen Akzeptanzstellen verwendet werden kann, an denen auch alle vorgenannten Karten benutzt werden können.

Sind kostenlose Kreditkarte wirklich kostenfrei?

Eine Bank welche eine so genannte kostenlose Kreditkarte anbietet, verzichtet lediglich auf die anfallende Jahresgebühr. Karten ohne feste Jahrespauschale werden häufig von Onlinebanken angeboten. Dies bedeutet jedoch nicht, dass für die Nutzung keine Gebühren anfallen. Grundsätzlich gibt es bei Kreditkarten folgende Kosten:

  • Jahresgebühr
  • Kosten für die Inanspruchnahme des Kredites (Zinsen)
  • Gebühren für Bezahlvorgänge
  • Kosten für Bargeldverfügungen am Geldautomat
  • Wechselgebühren bei Fremdwährungen
  • Kosten für Zusatzleistungen.

Zusatzversicherungen

Hier kommt es auf den jeweiligen Anbieter der Versicherungen an, mit dem das kartenausgebende Institut zusammenarbeitet. Grundsätzlich ist es aber so, dass die Versicherungsleistungen bestimmten Einschränkungen oder Bedingungen unterliegen, und daher nicht den gleichen Schutz wie z.B. eine separate Hausratversicherung oder Haftpflichtversicherung bieten. Deshalb sollte, wer eine Kreditkarte mit Versicherungen als Zusatzleistung wählt, die Bedingungen genau lesen und gegenrechnen.

Partnerkarte und Zusatzkarte

Verfügungen an Akzeptanzstellen können normalerweise immer nur vom Kreditkarteninhaber selbst vorgenommen werden. Wer möchte, dass z.B. Familienangehörige die Kreditkarte ebenfalls benutzen können, ohne dass diese eine eigene benötigen, kann eine sog. Partnerkarte beantragen. Dies bringt im Vergleich zur separaten Karte Kostenvorteile, bzw. wird bei einigen Tarifen auch kostenlos angeboten.

Kreditkarte kündigen

Wer zu einem anderen Anbieter wechseln möchte, sollte zunächst seine bestehende Kreditkarte kündigen, um doppelte Kosten zu vermeiden. In der Regel sind hierbei jedoch Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen zu beachten. Einige Verträge beinhalten eine Mindestlaufzeit von z.B. 12 Monaten sowie eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Wie die Kündigungsmodalitäten im Einzelfall aussehen, steht in den Vertragsbedingungen des jeweiligen Anbieters. Die Kündigung des Kreditkartenvertrags sollte zeitnah vorgenommen werden, da nach Ablauf der Kündigungsfrist meist keine Gebühren erstattet werden. Eine Kündigungserklärung kann als Zweizeiler unter Angabe der Vertragsnummer erfolgen.

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