Freitag, 03 September 2010

Private Krankenversicherung

Private KV Anbieter Vergleich
Unabhängiger Vergleich mit ausführlicher Online-Beratung rund um das Thema PKV.

Private Krankenversicherung FAQ

PKV FAQ

FAQ - oder Frequently Asked Questions - zu deutsch: Häufig gestellte Fragen. Hier haben wir Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Private Krankenversicherung für Sie zusammengestellt.

Wer kann in die Private Krankenversicherung wechseln?

Selbständige, Freiberufler und Beamte unabhängig vom Einkommen, sowie Angestellte oberhalb der Versicherungspflichtgrenze dürfen sich privat krankenversichern. Die Versicherungspflichtgrenze beträgt z.Zt. 4.050 Euro Bruttoeinkommen/Monat, das entspricht jährlich 48.600 Euro.

Für wen lohnt sich ein Wechsel in die private Krankenversicherung in jedem Fall?

Für Singles, Familien mit einem Kind, sowie Doppelverdiener, lohnt sich der Wechsel in eine private Krankenversicherung grundsätzlich immer. Hier gibt es deutliche Kostenvorteile im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Für wen lohnt sich ein Wechsel in die private Kramkenversicherung bedingt?

Bei Familien mit zwei oder mehr Kindern, sowie einem nicht erwerbstätigen Ehepartner sollte man genau nachrechnen. Für Kinder muss bei der Privaten Krankenversicherung ein separater Beitrag entrichtet werden. Möglicherweise ist bei Familien mit einem Verdiener und mindestens zwei Kindern ein Verbleib in der gesetzlichen KV günstiger. Alternativ kann man auch eine Splittung erwägen. Der Hauptverdiener würde die Kinder mit in der privaten Krankenversicherung versichern, während der Partner ohne eigenes Einkommen in der gesetzlichen Krankenkasse günstiger davonkommt.

Wonach richtet sich der Beitrag in der privaten Krankenversicherung?

Der Beitrag richtet sich in der Privaten Krankenversicherung nicht wie bei der gesetzlichen KV nach dem Einkommen, sondern hauptsächlich nach dem Alter und dem Gesundheitszustand des Versicherten. Zudem spielen natürlich auch der gewählte Tarif, sowie die Selbstbeteiligung eine Rolle.

Kann man von der Privaten Krankenversicherung wieder zurück in die gesetzliche KV wechseln?

Dies ist grundsätzlich nicht möglich. Jedoch bestehen Ausnahmen. Ein Wechsel in die Gesetzliche KV ist bei Arbeitslosigkeit bis zum 55. Lebensjahr möglich, und wenn das Einkommen des Versicherten unabhängig vom Alter die Versicherungspflichtgrenze für einen Zeitraum von mindestens einem Jahr unterschreitet.

Was ist die Versicherungspflichtgrenze?

Bis zu einer bestimmten Einkommenshöhe sind abhängig Beschäftigte (Angestellte) verpflichtet, sich in der gesetzlichen Krankenkasse zu versichern. Hat man ein Einkommen, was oberhalb dieser festgelegten Grenze liegt, besteht keine gesetzliche Versicherungspflicht mehr. Das bedeutet man kann auch in die Private Krankenversicherung wechseln. Entsprechend kann man zurück in die Gesetzliche KV wechseln, wenn das Einkommen die Versicherungspflichtgrenze unterschreitet. Die Versicherungspflichtgrenze beträgt z.Zt. 4.050 Euro Bruttoeinkommen/Monat, das entspricht jährlich 48.600 Euro.

Wie funktioniert die Kostenabrechnung in der Privaten Krankenversicherung?

Im Gegensatz zur gesetzlichen KV ist bei der PKV der Patient direkter Vertragspartner des behandelnden Arztes. Die Rechnungen finanziert der Versicherte in der Regel vor, und reicht diese im Anschluss zur Kostenübernahme bei seiner privaten Krankenversicherung ein. Die Kosten bekommt der Versicherte anschließend entsprechend seiner Tarifvereinbarungen von der Privaten Krankenversicherung erstattet.

Bei Krankenhausaufenthalten kann der privat Krankenversicherte auch eine Kostenübernahme-Erklärung bei seiner PKV beantragen. Dann kann das Krankenhaus direkt mit der Privaten Krankenversicherung abrechnen, sodass der Patient den hohen Betrag nicht vorfinanzieren muss. Medikamente aus der Apotheke werden vom Patienten ebenfalls zunächst privat bezahlt, die Rechnungen anschließend bei der Privaten Krankenversicherung zur Erstattung eingereicht.

Wie werden im Rentenalter die Beiträge zur PKV finanziert?

Aus einem Teil der Beitragseinnahmen bildet die Private Krankenversicherung über die Jahre feste Rücklagen, sog. Rückstellungen. Diese werden später eingesetzt, um die Beiträge des Versicherten im Alter zu "subventionieren", d.h. günstiger zu machen, sodass die Private Krankenversicherung im Rentenalter bezahlbar bleibt.

Wie funktioniert der Wechsel in die private Krankenversicherung?

Dazu gibt es hier einen ausführlichen Beitrag.


Mehr zur Gesundheitsvorsorge

Gesetzliche Krankenversicherung wechseln
Gesetzliche Krankenversicherung: Wechseln lohnt sich. Die neuen Tarife enthalten Wahlrechte. Somit lässt sich zum einen der Versicherungsschutz... weiterlesen

Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Wahrscheinlichkeit berufsunfähig zu werden, wird von den meisten Menschen unterschätzt. Bereits jeder Vierte muss heute frühzeitig aus... weiterlesen

BU - worauf man achten sollte
Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Punkte zusammengestellt, worauf man beim BU-Vergleich, sowie dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung... weiterlesen

Gesetzliche Krankenversicherung - Gesundheitsreform
Bisher konnte man die gesetzlichen Krankenversicherungen am besten über den Beitragssatz vergleichen. Unterschiede in den Leistungen gab es so gut... weiterlesen