Private Krankenversicherung – Tarife im Vergleich

Der Vergleich verschiedener Tarife der privaten Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung bietet ein größeres Leistungsangebot als die gesetzliche Krankenkasse sowie für die meisten Versicherten auch günstigere Beiträge. Unser Vergleich ermittelt wir für Sie leistungsstarke und günstige Tarife. Fordern Sie kostenlos und unverbindlich ein oder mehrere Angebote an. Im nachfolgenden Ratgeber finden Sie Informationen zu den Leistungen und Tarifen. Zum Ratgeber

Online beantragen

Die Leistungen und Beitragskosten der Anbieter unterscheiden sich z.T. erheblich. Hier auf anbieter-vergleichen.de können Sie verschiedene Tarife übersichtlich gegenüberstellen, und in wenigen Schritten in die private Krankenversicherung wechseln.

  • 1. Geben Sie hierfür bitte Ihre Daten in den Vergleichsrechner ein. Klicken Sie bitte anschließend auf “Vergleich anfordern”.
  • 2. Es erscheint eine übersichtliche Ergebnisliste, welche verschiedene Tarife entsprechend Ihren gewählten Leistungen enthält. Im Bereich Details können Sie wichtige Tarifmerkmale verschiedener Anbieter direkt gegenüberstellen. Wählen Sie den Tarif, der am besten zu Ihren Anforderungen passt. Es besteht die Möglichkeit der telefonischen Kontaktaufnahme zu einem professionellen Versicherungsberater. Hier können Sie Fragen individuell klären.
  • 3. Fordern Sie ein oder mehrere Angebote schriftlich an.
  • 4. Füllen Sie die Anträge vollständig und wahrheitsgemäß aus, und schicken die Unterlagen wieder an den Versicherer zurück. Beantworten Sie die Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand in jedem Fall wahrheitsgemäß. Wenn Sie bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen unsicher sind, ist es hilfreich, Rücksprache mit dem behandelnden Arzt aufzunehmen. In bestimmten Fällen verlangen die Gesellschaften einen Gesundheitscheck, was man Ihnen dann mitteilt.
  • 5. Sobald Sie eine verbindliche Aufnahmeerklärung, bzw. die Police Ihrer PKV erhalten haben, können Sie Ihrer bisherigen Krankenkasse kündigen (nicht vorher).

Günstige private Krankenversicherung finden

Während die Berechnung der Beiträge bei der gesetzlichen Krankenkasse über das Einkommen erfolgt, richtet sich der Beitrag in der PKV hauptsächlich nach dem Alter sowie dem Gesundheitszustand des Versicherten. So können insbesondere junge und gesunde Berufseinsteiger einen sehr günstigen Tarif abschließen. Das heißt jedoch nicht, dass ein Wechsel in späteren Jahren kein Sinn mehr machen würde. Die verschiedenen Anbieter bieten Tarifmöglichkeiten und Einsparmöglichkeiten für nahezu alle Alters- und Berufsgruppen an. Zudem gibt es Tarife mit Beitragsrückerstattung. Wurde eine bestimmte Leistung während eines Jahres nicht in Anspruch genommen, kann eine Rückerstattung der Beiträge von bis zu sechs Monaten erfolgen. Weitere Einsparpotentiale gibt es z.B. bei der Wahl einer Selbstbeteiligung für bestimmte Leistungen. Eine günstige private Krankenversicherung können Sie über unseren Vergleich ermitteln. Maßgeblich für die Höhe der Beitragskosten sind folgende Einflussfaktoren:

  • Leistungsumfang des gewählten Tarifs
  • Eintrittsalter des Versicherten
  • Gesundheitszustand – (bei Vorerkrankungen werden häufig Risikozuschläge berechnet)
  • Beitragsgestaltung (z.B. Vereinbarung einer Selbstbeteiligung oder Beitragsrückerstattung)
  • Geschlecht – seit Einführung der Unisex-Tarife gibt es jedoch für Neuabschlüsse keine Unterschiede mehr
  • Allgemeine Preisunterschiede der Versicherer

Vorteile

Ob Einzelzimmer, volle Kostenerstattung oder kürzere Wartezeiten – die private Krankenversicherung bietet gegenüber der gesetzlichen Kasse entscheidende Vorteile. Ein großer Vorteil ist der höhere Umfang der Leistungen. Weitere Vorteile sind eine höhere Individualität bei der Tarifgestaltung. So haben privat Versicherte ein Tarifwahlrecht. Sie können bestimmte auf ihren Gesundheitszustand abgestimmte Leistungen versichern, andere hingegen weglassen. Da nur ausgewählte Leistungen bezahlen werden werden müssen, bringt ein Wechsel für viele Versicherte zudem noch Kostenvorteile.

Die Vorteile im Überblick
  • Höherer Leistungsumfang
  • zuzahlungsfreie Behandlungen
  • Keine Leistungskürzung durch den Gesetzgeber, da Leistungen vertraglich festgelegt werden
  • Freie Arzt- / Krankenhauswahl
  • Geringere Wartezeiten
  • Schnellere Terminvergabe – vor allem bei Fachärzten
  • Tarifwahlrecht
  • Kostenvorteile für viele Versicherte – überprüfen Sie mögliche Kostenvorteile mit unserem Vergleichsrechner

Leistungen

Die folgende Übersicht zeigt typische Leistungsmerkmale der Privatkasse, die sich je nach gewähltem Tarif einbinden lassen.

  • Höhere oder vollständige Kostenerstattung bei Sehhilfen
  • Höhere oder vollständige Kostenerstattung bei Zahnersatz
  • kieferorthopädische Behandlungen
  • Medikamente und Untersuchungen, die aufgrund zu hoher Preise von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden
  • alternative Behandlungsmethoden und Medikamente
  • Spezielle Therapiemöglichkeiten (z.B. Psychotherapie)
  • Ein- oder Zweibett-Zimmer bei stationärer Behandlung
  • Chefarztbehandlung

Wer kann in die private Krankenversicherung wechseln?

Ein Wechsel in die PKV ist derzeit noch nicht für Jedermann möglich. So müssen Angestellte ein Einkommen oberhalb von 53.550,00€ (Versicherungspflichtgrenze Stand 2014) über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr vorweisen. Anders sieht es hingegen bei Beamten, Selbstständigen und Freiberuflern aus. Letztgenannte Personen können sich unabhängig von ihrem Einkommen privat versichern.

Bis zu einer bestimmten Einkommenshöhe (Versicherungspflichtgrenze) sind abhängig Beschäftigte (Angestellte) verpflichtet, sich in der gesetzlichen Krankenkasse zu versichern. Hat man ein Einkommen, was oberhalb dieser festgelegten Grenze liegt, besteht keine gesetzliche Versicherungspflicht mehr. Das bedeutet man kann auch in die Private Krankenkasse wechseln. Entsprechend kann man zurück in die gesetzliche Krankenkasse wechseln, wenn das Einkommen die Versicherungspflichtgrenze unterschreitet. Die Versicherungspflichtgrenze beträgt 53.550,00€ pro Jahr (Stand 2014).

Für wen lohnt sich der Wechsel?

Für Singles, Familien mit einem Kind sowie Doppelverdiener lohnt sich der Wechsel in eine private Krankenkasse grundsätzlich immer. Hier gibt es deutliche Kostenvorteile im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung. Bei Familien mit zwei oder mehr Kindern, sowie einem nicht erwerbstätigen Ehepartner sollte man genau nachrechnen. Für Kinder muss bei der privaten Krankenversicherung ein separater Beitrag entrichtet werden. Möglicherweise ist bei Familien mit einem Verdiener und mindestens zwei Kindern ein Verbleib in der gesetzlichen KV günstiger. Alternativ kann man auch eine Splittung erwägen. Der Hauptverdiener würde die Kinder mit in der privaten KV versichern, während der Partner ohne eigenes Einkommen in der gesetzlichen Krankenkasse günstiger davonkommt.

Welche Tarife gibt es?

Die meisten PKV-Anbieter teilen ihre Tarife in drei Tarifgruppen ein. Diese Leistungen und Kosten unterscheiden sich wie folgt:

  • Basistarif: sehr günstiger Beitrag, jedoch Einschränkungen bei den Leistungen. Der Leistungsumfang entspricht etwa dem der gesetzlichen Krankenkassen
  • Standardtarif: gutes Preis-Leistungsverhältnis, hohe Kostenerstattung und moderater Beitrag
  • Komforttartarif: meist vollständige Kostenerstattung, viele Zusatzleistungen, jedoch hoher Beitrag

Worauf achten bei der Tarifauswahl?

Etablierte Versicherungsgesellschaft wählen

Achten Sie bei der Auswahl Ihres Tarifs darauf, dass es sich möglichst um eine etablierte Versicherungsgesellschaft handelt. Versicherungsgesellschaften, die schon längere Zeit am Markt sind, verfügen langfristig über eine konstantere Beitragsentwicklung als Versicherungsgesellschaften, die noch neu am Markt sind.

Vorerkrankungen wahrheitsgemäß angeben

Wichtig ist die wahrheitsgemäße Beantwortung der Fragen zum aktuellen Gesundheitszustand. Erkrankungen, die im Moment des Vertragsschlusses bereits vorliegen, sind manchmal nur gegen einen Aufschlag beim Beitrag versicherbar, müssen vom Versicherten aber dennoch wahrheitsgemäß angegeben werden. Im Zweifel kann hier ein Gespräch mit dem Haus- oder Facharzt weiterhelfen.

Familienplanung berücksichtigen

Vor einem Wechsel in die PKV ist es sinnvoll, die weitere Familienplanung mit einzubeziehen. Für Singles, Familien mit einem Kind, sowie Doppelverdiener, lohnt sich der Wechsel in eine Privatversicherung grundsätzlich immer. Bei mehr als zwei Kindern, sowie einem nicht erwerbstätigen Ehepartner, ist mit höheren Kosten zu rechnen, sodass ein Verbleib in der gesetzlichen KV evtl. günstiger sein kann.

Selbstbeteiligung vorsichtig einsetzen

Eine Selbstbeteiligung sollte nur für Teilbereiche der Leistungen gewählt werden. Eine komplette Selbstbeteiligung (bezieht sich auf alle Leistungen) hat den Nachteil, dass die vermeintliche Kostenersparnis z.B. bei einem längeren stationären Aufenthalt schnell ins Gegenteil umschlagen kann. Die Selbstbeteiligung ist daher nur in ambulanten Teilbereichen sinnvoll, kann aber dort entscheidend zur Beitragsreduzierung beitragen. Wählen Sie den Betrag der Selbstbeteiligung nur in der Höhe, die Sie auch finanziell tragen können.

Auf Leistungsausschlüsse achten

Achten Sie vor Abschluss der PKV darauf, daß Ihr gewählter Tarif bei Ihnen wichtigen Punkten keine Leistungsausschlüsse enthält.

Worauf achten beim Vergleich?

Die Tarife unterscheiden sich hinsichtlich der Kosten und Leistungen bei verschiedenen Krankheitsbildern. So sollte man beim Vergleich darauf achten, dass die Tarifleistungen dem eigenen Krankheitsbild möglichst nahe kommen. Daher lohnt es sich manchmal, für einen bestimmten Bereich einen etwas höheren Beitrag in Kauf zu nehmen, aber dafür die individuelle Leistung zu erhalten. Die Mehrkosten lassen sich beim Beitrag wiederum ausgleichen, indem man auf andere “weniger wichtige” Leistungen verzichtet. Einige Patienten legen z.B. keinen großen Wert auf die Behandlung durch den Chefarzt. Das beste Preis-Leistungsverhältnis erreicht man, wenn weder eine Über- noch eine Unterversicherung vorliegt.

Abrechnung der Kosten in der PKV

Im Gegensatz zur gesetzlichen KV ist bei der PKV der Patient direkter Vertragspartner des behandelnden Arztes. Die Kosten finanziert der Versicherte in der Regel vor. Die Rechnungen reicht dieser im Anschluss zur Kostenübernahme bei seiner privaten Krankenversicherung ein. Die Kosten bekommt der Versicherte anschließend entsprechend seiner Tarifvereinbarungen erstattet. Bei Krankenhausaufenthalten kann der Versicherte auch eine Kostenübernahme-Erklärung beantragen. Dann kann das Krankenhaus direkt mit der PKV abrechnen, sodass der Patient den hohen Betrag nicht vorfinanzieren muss. Medikamente aus der Apotheke werden vom Patienten ebenfalls zunächst privat bezahlt, die Kosten anschließend bei der Versicherung zur Erstattung eingereicht.

Ist ein Wechsel von der PKV zurück in die gesetzliche Krankenkasse möglich?

Dies ist grundsätzlich möglich, jedoch an bestimmte Bedingungen geknüpft. So ist ein Wechsel in die Gesetzliche Krankenkasse möglich, wenn das Einkommen des Versicherten unabhängig vom Alter die Versicherungspflichtgrenze für einen Zeitraum von mindestens einem Jahr unterschreitet. Zudem ist eine Rückkehr in die GKV bei Arbeitslosigkeit bis zum 55. Lebensjahr möglich.

Höhe der Beiträge im Alter

Aus einem Teil der Beitragseinnahmen bildet die Private Krankenversicherung über die Jahre feste Rücklagen, sog. Altersrückstellungen. Diese werden später eingesetzt, um die Beiträge des Versicherten im Alter zu “subventionieren”, d.h. günstiger zu machen, sodass die Versicherung im Rentenalter bezahlbar bleibt.

PKV abgelehnt – was tun??

Wer nicht in die PKV wechseln kann, hat die Möglichkeit den Schutz seiner gesetzlichen Krankenkasse mit einer privaten Krankenzusatzversicherung aufzuwerten. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Bereich Krankenzusatzversicherung.

Weitere Vorsorgeprodukte auf anbieter-vergleichen.de