Rechtsschutzversicherung – Anbieter im Vergleich

Verschiedene Tarife der Rechtsschutzversicherung im Vergleich

Ob Probleme mit dem Vermieter, eine ungerechtfertigte Kündigung, oder ein Verkehrsunfall – ein Rechtsstreit kann sehr teuer werden, und die eigenen finanziellen Möglichkeiten übersteigen. Eine Rechtsschutzversicherung trägt die Kosten, die in Folge einer rechtlichen Auseinandersetzung entstehen können. Unser Vergleich enthält viele leistungsstarke Anbieter und Tarife, die wir Ihnen zu günstigen Online-Konditionen anbieten. Zum Ratgeber

Online beantragen

Ob Privat-, Verkehrs-, oder Mietrechtsschutz – hier auf anbieter-vergleichen.de können Sie eine günstige Rechtsschutzpolice mit einem umfangreichen Leistungspaket beantragen. Nutzen Sie unseren Vergleichsrechner, um den bestmöglichen Tarif zu ermitteln. Der Online-Abschluss dauert nur wenige Minuten.

  • 1. Zur Beantragung Ihrer Rechtsschutzversicherung geben Sie bitte zunächst die gefragten Daten in den Vergleich ein. Klicken Sie anschließend auf Tarife vergleichen. Die Nutzung des Rechners ist kostenlos und anonym möglich.
  • 2. Es erscheint eine übersichtliche Ergebnisliste, auf der Sie die Leistungen sowie die Beitragskosten der Tarife einsehen können. Durch anklicken der jeweiligen Tarife sehen Sie die einzelnen Leistungsmerkmale im Detail. Bei Fragen zum Vergleich oder zum Antrag steht Ihnen eine kostenlose Servicehotline zur Verfügung.
  • 3. Wählen Sie Ihren Favoriten aus, und füllen Sie das Antragsformular direkt online aus. In den nächsten Tagen erhalten Sie Ihre Vertragsunterlagen auf dem Postweg.

Wie finde ich eine günstige Rechtsschutzversicherung?

Welcher Tarif am günstigsten ist, hängt in erster Linie vom gewünschten Leistungsumfang sowie der gewählten Selbstbeteiligung ab. Einen Überblick bietet die folgende Aufzählung. Unser Onlinevergleich zeigt Ihnen den Weg durch den Tarifdschungel, und ermittelt für Sie eine günstige Rechtsschutzversicherung.

Leistungen

Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten welche im Zusammenhang mit einer gerichtlichen Auseinandersetzung entstehen. Gezahlt werden die Kosten meist entsprechend der gesetzlichen Gebührenordnung. Der genaue Umfang der Leistungen ist jedoch vom jeweiligen Tarif sowie den gewählten Rechtsgebieten abhängig.

Grundsätzliche Leistungen einer Rechtsschutzversicherung
  • Prozesskosten
  • Beratungskosten beim Rechtsanwalt, meist nach gesetzlicher Gebührenordnung
  • Gerichtskosten
  • Verfahrenskosten, incl. der Zeugen- und Vollstreckungskosten
  • Sachverständigen bzw. Gutachterkosten
  • Kosten des Prozessgegners, wenn Prozess verloren wurde

Wann ist eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll?

Ob Probleme mit dem Vermieter, eine ungerechtfertigte Kündigung des Arbeitsplatzes, Ärger mir dem Finanzamt, oder ein Verkehrsunfall – viele Situationen des täglichen Lebens erfordern eine rechtliche Beratung oder eine Vertretung vor Gericht. Wer den Prozess verliert, muss die Kosten tragen, auch die der Gegenseite. Die Prozesskosten richten sich i.d.R. nach dem Streitwert. Deshalb können bei einem Rechtsstreit schnell erhebliche Kosten entstehen, die das eigene Budget übersteigen. Eine Rechtsschutzpolice sorgt dafür, dass Sie auch ohne persönlichen finanziellen Aufwand Ihre rechtlichen Interessen wahrnehmen können. Die Versicherung sichert Sie ab, indem sie die Kosten übernimmt die in Zusammenhang mit rechtlichen Auseinandersetzungen entstehen. Eine Rechtsschutzversicherung ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die Wahrscheinlich gegeben ist, in eine rechtliche Auseinandersetzung hineingezogen zu werden (siehe hierzu die verschiedenen Rechtsgebiete).

Welche Rechtsschutzversicherungen gibt es?

Mit einer Rechtsschutzversicherung lassen sich Risiken in verschiedenen Bereichen absichern. Die gängigen Rechtsgebiete im Überblick:

Berufsrechtsschutz

Der Berufsrechtsschutz ist sinnvoll bei Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber, z.B. wegen einer Abmahnung oder einer Kündigungsschutzklage. Wer vor dem Arbeitsgericht klagt, muss in der 1. Instanz (unabhängig vom Ausgang) seine Kosten selbst übernehmen, was durch eine Berufsrechtsschutzversicherung abgedeckt wird.

Privatrechtsschutz

Wenn man häufiger im Streit liegt, z.B. mit seinem Nachbarn, ist eine Privatrechtsschutzversicherung hilfreich.

Mietrechtsschutz

Die Mietrechtsschutzversicherung ist hilfreich bei Rechtsstreitigkeiten mit dem Vermieter, z.B. bei Kündigung, Mieterhöhung, oder Nebenkosten.

Eigentümer-Rechtsschutz

Wer Wohnraum vermietet, kann in einen Rechtsstreit mit einem Mieter geraten, wenn es z.B. darum geht, Mietrückstände einzuklagen.

Verkehrsrechtsschutz

Wer häufig mit seinem Fahrzeug unterwegs ist, unterliegt einem höheren Risiko, in einen Verkehrs-Rechtsstreit verwickelt zu werden.

Vertrags und Sachenrecht

Für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus privatrechtlichen Schuldverhältnissen und dinglichen Rechten, wie z.B. aus Kaufverträgen, Reparaturaufträgen, Darlehen usw. eignet sich der Rechtsschutz für Vertrags- und Sachenrecht.

Familien und Erbrecht

Nicht selten enden heutzutage Familienstreitigkeiten wegen der Verteilung des Nachlasses, oder Meinungsverschiedenheiten aufgrund von Unterhaltsansprüchen vor Gericht.

Tarifarten

Bei der Rechtsschutzversicherung gibt es Single- und Familientarife. Beim Familientarif sind auch der Ehepartner, sowie minderjährige Kinder mitversichert. Erwachsene sowie im Haushalt lebende Kinder sind nur dann mitversichert, wenn Sie sich noch in der Ausbildung befinden, und nicht verheiratet sind. Auf Wunsch kann auch ein nicht ehelicher Lebenspartner mitversichert werden. Unverheiratete zusammenlebende Partner benötigen
i.d. Regel keine Doppelversicherung, da die meisten Versicherer entsprechende Partnertarife anbieten. Bestehen bisher zwei Verträge, bleibt der ältere der beiden Verträge bestehen, der später abgeschlossene Vertrag kann gekündigt werden. Bitte teilen Sie dazu Ihren Versicherungsgesellschaften die Änderung sowie Ihre Versicherungsdaten mit.

Worauf achten beim Vergleich?

Achten Sie vor Abschluss der Rechtsschutzversicherung darauf, dass Ihr gewählter Tarif bei wichtigen Punkten keine Leistungsausschlüsse enthält. Unser Vergleich bietet eine detaillierte Leistungsübersicht mit allen Ein- und Ausschlüssen der Tarife. Achten Sie auf die Art der Beitragszahlung. Mit einer Selbstbeteiligung lässt sich der Beitrag z.T. erheblich reduzieren. Bedenken Sie jedoch, dass Sie im Schadensfall einen Teil der Kosten selbst tragen müssen. Sparen können Sie zudem, indem Sie den Beitrag möglichst jährlich zahlen. Jährliche Beitragszahlung spart Ihnen 5% der Jahresprämie, halbjährliche Zahlung 3% der Jahresprämie im Vergleich zur monatlichen Zahlung.

Wartezeit

Bei der Rechtsschutzversicherung gibt es eine sog. Wartezeit, die meist drei, manchmal auch sechs Monate beträgt. Das heißt, dass zwischen dem Versicherungsabschluss, und dem Anbahnen einer Streitigkeit mindestens 3 Monate liegen müssen. Durch die Wartezeit soll verhindert werden, dass Rechtsschutzversicherungen deswegen abgeschlossen werden, weil Rechtsstreitigkeiten bereits bestehen, oder unmittelbar bevorstehen.

Versicherungsschutz im Ausland

Der Versicherungsschutz einer Rechtsschutzversicherung ist im Ausland sowohl zeitlich, als auch vom Umfang her eingeschränkt. Versichert ist man i.d.R. nur bei “vorübergehenden Auslandsaufenthalten”, die nicht länger als sechs Wochen dauern. Einige Versicherer bieten jedoch für europäische Länder einen verlängerten Versicherungsschutz an. Einschränkungen gibt es im Ausland auch bei den Deckungssummen. Diese sind bei Verfahren im Ausland meist niedriger als im Inland. Es ist jedoch schwierig, hier allgemein gültige Aussagen zu treffen. Die Leistungsübersicht im Vergleichsrechner zeigt den genauen Leistungskatalog der Tarife.

Deckungssumme

Die Kosten von Rechtsverfahren richten sich bei Zivilverfahren zum einen nach dem Streitwert, und zum anderen nach der Länge (Anzahl der Instanzen) des Verfahrens. Da in Rechtsfällen mit vielen Instanzen sehr hohe Verfahrenskosten entstehen können, sollte die Deckungssumme mindestens 300.000€ betragen. Die meisten Tarife enthalten jedoch inzwischen sowohl für Deutschland, als auch für Europa unbegrenzte Deckungssummen.

Wann besteht Deckung (Versicherungsschutz)?

Bei der Kostenübernahme eines Rechtsstreits durch die Rechtsschutzversicherung gibt es nicht selten Uneinigkeit zwischen dem Versicherten und der Versicherungsgesellschaft. Während der Versicherte fest mit einer Kostenübernahme durch die Versicherung rechnet, lehnt diese die Zahlung überraschend ab. Als Begründung wird vom Versicherer fehlende Deckung genannt. Hierzu können wir folgende Tipps geben:

Deckungszusage sollte grundsätzlich immer eingeholt werden

Anders als bei anderen Versicherungen ist es bei der Rechtsschutzversicherung ratsam, sich die Kostenübernahme explizit vorher bestätigen zu lassen, nämlich eine Deckungszusage einzuholen. Nur bei vorliegender Zusage tritt der Versicherungsfall ein, zahlt also die Versicherung.

Wann wird die Deckungszusage erteilt, und wann nicht?

Grundsätzlich wird die Deckungszusage immer dann erteilt, wenn die Leistung Gegenstand des Versicherungsvertrages ist, und folgende Punkte zutreffen:

Rechtsgebiet muss zum Tarif gehören

Wichtig ist, dass der Versicherte bei Abschluss das richtige Rechtsgebiet gewählt hat, wie z.B. Mietrecht, Verkehrsrecht, usw. gewählt hat, welches das aktuelle Verfahren abdeckt.

Fall muss Aussicht auf Erfolg haben.

Die Rechtsschutzversicherung bewertet die Erfolgsaussichten, und entscheidet dann über die Zusage. Wenn ein Rechtsfall von vorne herein aussichtslos ist, gibt es im Allgemeinen auch keine Deckungszusage.

Wartefrist muss abgelaufen sein

Innerhalb der Wartezeit erfolgt i.d.R. niemals eine Deckungszusage.

Verfahren darf nicht bereits anhängig sein

Für eine bereits begonnene rechtliche Auseinandersetzung wird eine Rechtsschutzversicherung niemals eine Deckungszusage geben.

Wann zahlt eine Rechtsschutzversicherung nicht?

Es gibt Bereiche, die sich durch eine Rechtsschutzversicherung grundsätzlich nicht versichern lassen. Ausgeschlossen aus der Deckung sind i.d.R. folgende Verfahren:

  • Ordnungswidrigkeiten, wie z.B. Verstöße gegen Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Park-und Halteverbote
  • Streitigkeiten vor internationalen Gerichtshöfen
  • Konkursverfahren gegenüber Versicherten
  • Streitigkeiten in unmittelbarem Zusammenhang mit der Errichtung oder dem genehmigungspflichtigen Umbau eines Gebäudes
  • alle Verfahren wegen vorsätzlicher Straftaten, etwa Beleidigung, Diebstahl oder Betrug

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