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Sicheres Online Banking

Online Banking

Online-Banking hat zweifellos Vorteile, birgt aber Risiken, wenn man dabei nicht die nötigen Sicherheitsvorkehrungen trifft. Banken sorgen zwar heute dafür, dass die Zugänge zu ihren Online-Banking Portalen möglichst sicher sind. Die meisten Missbrauchsfälle passieren aber rund um den eigenen PC zu Hause, weshalb gerade dort ein paar Maßnahmen für ein sicheres Online Banking angebracht sind.

8 Tipps für Sicheres Online Banking

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das beim Online-Banking am häufigsten genutzte PIN/TAN-Verfahren.


Den eigenen PC sichern

Ein Virenscanner, sowie eine Firewall sollte heute jeder Internet-Nutzer auf seinem PC installiert haben. Moderne Firewalls bieten heute zudem Schutz gegen Phishing-Attacken (Passwort-Diebstahl) an. Nutzen Sie zusätzlich eine Anti-Spyware. Diese verhindert, daß sich Schadprogramme auf Ihrem PC installieren, die persönliche Daten an Empfänger im Internet senden.

Aktualisieren Sie die Programme regelmäßig. Schalten Sie den automatischen Aktualisierungsdienst (Update-Funktion) der Programme ein, sodass Sie die Aktualisierungen nicht vergessen können.

Sicheres Paßwort benutzen

Benutzen Sie bei der Wahl Ihres Passwortes keine in Ihrem persönlichen Umfeld bekannten Namen oder Zahlen, wie z.B. den Namen eines Familienmitgliedes, der Telefonnummer oder ein Geburtsdatum. Verwenden Sie daher ein mindestens achtstelliges Passwort, welches sowohl aus Zahlen, als auch aus Buchstaben besteht.

Keine automatischen Speichervorgänge nutzen

Speichern Sie keine Passwörter, sowie PINs und TANs in Ihrem Browserfenster. Geben Sie Ihre persönlichen Daten lieber jedes Mal per Hand ein, auch wenn dies aufwendiger erscheint.

Private Daten im Browser löschen

Löschen Sie zudem regelmäßig die privaten Daten in Ihrem Browser. Im Firefox finden Sie die Sicherheitseinstellungen unter Extras - Einstellungen, im Internet-Explorer unter Extras, sowie Extras - Internetoptionen - Sicherheit.

Webadresse der Bank von Hand in den Browser eintragen

Bei Phishing-Attacken werden Websites von Banken annähernd originalgetreu nachgebaut, und der Online-Kunde dazu verleitet, seine Kontodaten auf diesen Websites einzutragen. Die Kunden werden meist über gefälschte E-Mails auf die falsche Website geleitet. Folgen Sie daher keinen Links, oder sonstigen Aufforderungen, Ihre Online-Banking Daten wo auch immer einzugeben, sondern geben Sie die Webadresse der Bank zu Ihrer eigenen Sicherheit von Hand ein.

Zertifikat und Verschlüsselung der Bank-Website prüfen

Die Verbindung vom Heim-PC zur Bank läuft bei Transaktionen mit dem PIN/TAN-System über das SSL-Protokoll in einer Verschlüsselungsstärke von 128 Bit. Sie erkennen verschlüsselte Übertragungen zu Websites am "https" in der Browserleiste. Firefox färbt außerdem das Adressfeld gelb ein, der Internet Explorer 7 zeigt dort ein kleines Vorhängeschloss. Achten Sie daher beim Aufbau der Verbindung zu Ihrem Onlinekonto darauf, dass die Verschlüsselung der Verbindung korrekt funktioniert. Brechen Sie zudem den Vorgang beim Hinweis Ihres Browsers auf ein ungültiges Sicherheitszertifikat ab.

Umsteigen auf hardwaregestützte Online-Banking-Verfahren

Viele Banken bieten inzwischen anstelle vom bisher als sicherer geltenden iTAN-Verfahren (PIN/TAN-verfahren), ein hardwareunterstütztes Online-Banking-Verfahren. Der Kunde bekommt von seiner Bank das dafür benötigte Kartenlesegerät häufig schon kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, daß die zum Online-Banking benötigten persönlichen Daten nicht mehr über den Browser eingegeben werden müssen, sondern extern auf einem Kartenchip gespeichert sind.

Online Banking Software nutzen

Eine weitere Möglichkeit, Online-Banking sicherer zu machen, ist die Nutzung einer guten Online-Banking Software. Am besten bewährt hat sich dabei in den letzten Jahren die Software Starmoney, welche aktuell in der Version 7.0 verfügbar ist.

Sie haben hier die Möglichkeit, Starmoney herunterzuladen, und kostenlos und unverbindlich 60 Tage zu testen. Erst dann brauchen Sie sich endgültig zu entscheiden, ob Sie die dauerhafte Nutzung freischalten möchten.


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