Freitag, 24 Mai 2013
Strom
Stromanbieter vergleichen
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Stromtarife Ratgeber

Stromanbieter-Vergleich worauf achten

Mit einem Stromanbieter Wechsel können Sie viel Geld sparen. Wir haben wir für Sie die wichtigsten Punkte zusammengestellt, worauf Sie beim Tarifwechsel achten sollten. Nutzen Sie unseren Strompreise Vergleich, um den günstigsten Anbieter in Ihrer Region zu ermitteln.

Wann sollte man den Stromanbieter wechseln?

Führen Sie anhand der Verbrauchswerte Ihrer letzten Stromrechnung einen Stromanbieter-Vergleich durch. Erscheint im Vergleich ein günstigerer Stromversorger, lohnt sich der Wechsel. Beachten Sie, dass sich der Preis auf Ihrer letzten Stromrechnung auf die vergangene Abrechnungsperiode bezieht. Der Strompreis kann daher bei Ihrem bisherigen Anbieter inzwischen gestiegen sein. Beziehen Sie daher auch Ihren bisherigen Stromanbieter in den Vergleich ein (erscheint ebenfalls in der Ergebnisliste).

Wie finde ich den richtigen Stromtarif?

Achten Sie beim Stromanbieter Vergleich nicht nur auf die im Vergleichsrechner angegeben Kosten. Wichtig sind zudem die Mindest-Vertragslaufzeit, Preisgarantien, oder auch Kündigungsfristen der Anbieter. Ein Stromtarif, der für einen kurzen Zeitraum günstig erscheint, kann bei längerer (Mindest)-Laufzeit schnell teurer werden.

Möglichst kurze Vertragslaufzeiten wählen

Wählen Sie daher möglichst kurze Mindest-Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen, um bei einer Änderung des Strompreises schnell reagieren und wechseln zu können.

Tarife mit Preisgarantie

Stromtarife mit möglichst langer Preisgarantie sind beim Stromanbieterwechsel erste Wahl. Preisgarantie bedeutet, dass der Strompreis incl. Abgaben und Steuern während des angegebenen Zeitraumes garantiert nicht erhöht wird. Eine Erhöhung der Steuern oder Abgaben innerhalb des Zeitraums geht zu Lasten des Stromversorgers.

Tarife mit Preisfixierung

Der Anbieter garantiert für den angegebenen Zeitraum einen festen Preis für den Energiekostenanteil und die Nutzungsentgelte, nicht aber für Steuern und Abgaben. Änderungen der Steuern und Abgaben innerhalb des Zeitraums gehen zu Lasten des Stromkunden.

Möglichst auf Tarife mit Vorauskasse verzichten

Bei Tarifen mit Vorauskasse muss der komplette Rechnungsbetrag vom Stromkunden für die kommende Abrechnungsperiode (meist 12 Monate) im Voraus geleistet werden. Diese Tarife sind zwar sehr günstig. Kommt es aber zu einer Insolvenz des Stromanbieters, ist das Geld in der Regel weg. Wir empfehlen Ihnen daher, auf Tarife mit Vorauskasse zu verzichten.

Paketpreise

Einige Stromanbieter offerieren sog. Paketpreise. Das heißt der Verbraucher muss hier eine bestimmte Anzahl von KwH fest abnehmen, unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch. Sparen kann man hier, wenn man seinen Verbrauch genau einschätzen kann, bzw. dieser sich nicht wesentlich ändert. Größere Veränderungen im Verbrauch führen jedoch zu deutlichen höheren Kosten, da für den zusätzlichen Verbrauch meist höhere Arbeitspreise verlangt werden. Paketpreise eignen sich in erster Linie für die gewerbliche Nutzung, weniger für einen Privathaushalt.

Tarife mit Sonderabschlag

Hier muss der Kunde einen Betrag von 50, 100 oder 200 Euro hinterlegen, bevor der Wechselprozess beginnt. Je nach Variante wird der Sonderabschlag nach Lieferbeginn mit den ersten Raten verrechnet, oder nach Beendigung des Vertrages zurückerstattet. Diese Tarife bringen leichte Preisvorteile.

Kündigungsfristen des alten Anbieters

Ihr alter Stromanbieter verwendet meist Kündigungsfristen in seinen Vertragsbedingungen. Wenn Sie z.B. heute den Stromanbieter wechseln, wird der Wechsel zwar heute in Gang gesetzt. Jedoch beginnt der Vertrag mit dem neuen Stromanbieter erst dann, wenn der Vertrag mit dem alten Anbieter endet. Deshalb kann die Umstellung einige Wochen dauern. Es gelten dann aber die heutigen Strompreise.

Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhung

Erhöht Ihr bestehender Stromanbieter den Strompreis, sind Sie nicht mehr an die ursprünglich vorgesehene Vertragslaufzeit oder Kündigungsfrist gebunden. Sie erhalten von Ihrem Stromanbieter mit der Bekanntgabe der Preiserhöhung auch eine Information, in welchem Zeitraum die Wechselmöglichkeit besteht. Hier sollte der Stromkunde übrigens selbst kündigen, damit die kurze Frist eingehalten werden kann.

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