Unfallversicherung – Tarife im Vergleich

Ein Unfall kann schlimme Folgen haben, und Ihr Leben schlagartig verändern. Eine private Unfallversicherung kann Sie zumindest vor den finanziellen Folgen bewahren. Mit unserem Vergleich finden Sie schnell und unkompliziert eine günstige und leistungsstarke Police, welche Sie im Anschluss direkt online beantragen können.

Private Unfallversicherung in drei Schritten online beantragen

Der Schutz einer Unfallversicherung gilt weltweit, rund um die Uhr, und ist schon für wenig Geld erhältlich. Die Preisunterschiede bei den einzelnen Versicherern sind recht hoch, weshalb sich ein ausgiebiger Vergleich lohnt. Mit unseren Tarifen können Sie sich zu günstigen Online-Konditionen optimal gegen die Risiken einer Invalidität absichern.

  • 1. Geben Sie bitte die gefragten Daten in den Vergleichsrechner ein. Klicken Sie anschließend auf “Tarife vergleichen”
  • 2. Es erscheint eine übersichtliche Ergebnisliste. Klicken Sie mehrere interessante Tarife an, und vergleichen Sie verschiedene Anbieter im Detail. In der Detailansicht sehen Sie die einzelnen Leistungen der Tarife.
  • 3. Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden können Sie wahlweise ein unverbindliches Angebot anfordern, oder Ihre Unfallversicherung online beantragen.

Wie finde ich eine günstige Unfallversicherung?

Wie hoch der Beitrag für eine private Unfallversicherung ist, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Die Kriterien der Beitragsberechnung im Überblick

  • Gewählter Leistungsumfang
  • Gewählte Versicherungssummen
  • Das Alter des Versicherten
  • berufliche Tätigkeit (Unfallversicherungen ordnen Versicherte je nach Beruf in Risikogruppen ein)
  • Persönliche Faktoren (z.B. riskante Hobbys)
  • Geschlecht – seit Einführung der Unisex-Tarife gibt es jedoch für Neuabschlüsse keine Unterschiede mehr
  • allgemeine Preisunterschiede der Anbieter

Ähnlich wie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung spielen neben den gewählten Leistungen das Alter der Person sowie der Beruf eine große Rolle bei der Beitragsberechnung. Große Unterschiede zwischen den Anbietern gibt es bei der Kategorisierung der Berufe. So kann z.B. Versicherung A für eine bestimmte Berufsgruppe eine besonders günstige Unfallversicherung anbieten, während derselbe Tarif bei Versicherung B wesentlich mehr kostet. Für Verbraucher lohnt es sich daher, die Preisunterschiede aufzudecken, und somit Beitragskosten zu sparen.

Wann und für wen ist eine private Unfallversicherung sinnvoll?

Ob eine private Unfallversicherung sinnvoll ist oder nicht, hängt von der Situation des Einzelnen ab. Grundsätzlich ist diese Versicherung jedoch für Jedermann empfehlenswert. Während man im Beruf über den Arbeitgeber versichert ist, hat man im privaten Bereich keinerlei Schutz vor den Folgen einer Unfall-Invalidität. Eine kleine Unachtsamkeit bei der Haus- oder Gartenarbeit kann schwerwiegende Folgen haben. Zu den gesundheitlichen Problemen kommen dann auch finanzielle, wenn mit der Invalidität auch der Arbeitsplatzverlust verbunden ist. Die private Unfallversicherung ist gerade für Nicht-Berufstätige besonders sinnvoll, denn die meisten Unfälle passieren im eigenen Haushalt oder Garten. Ebenfalls sehr sinnvoll ist diese Versicherung für Personen mit riskanten Hobbys, wie z.B. Skifahren, Mountainbiken oder Kampfsport.

Welches sind die Leistungen einer privaten Unfallversicherung?

Die private Unfallversicherung hat die Aufgabe, dem Versicherten im Falle der Invalidität den gewohnten Lebensstandard zu erhalten, bzw. die durch den Wegfall der Verdienstmöglichkeit entstehende Versorgungslücke zu schließen. Der genaue Leistungskatalog einer Unfallversicherung richtet sich natürlich immer nach dem Umfang der Police, sowie den angeschlossenen Versicherungsbedingungen.

Unfallversicherung – Leistungen im Überblick
  • Invaliditätsleistung
  • Unfallrente
  • Todesfallleistung
  • Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld
  • Bergungskosten bei Bergungs- und Rettungseinsätzen
Invaliditätsleistung

Die Invaliditätsleistung ist eine höhere Einmalzahlung, die der Versicherungsnehmer im Versicherungsfall in der vertraglich vereinbarten Höhe ausgezahlt bekommt. Durch die Invaliditätsleistung ist der Versicherte in der Lage, Kosten im Zusammenhang mit den Unfallfolgen, wie z.B. dem behindertengerechten Umbau der Wohnung zu finanzieren. Die Höhe der Invaliditätsleistung richtet sich nach der vereinbarten Grundsumme, der Progression, sowie dem Invaliditätsgrad.

Lebenslange Unfallrente

Neben der Invaliditätsleistung ist die lebenslange monatliche Unfallrente die wichtigste Komponente einer privaten Unfallversicherung. Durch die Unfallrente wird der gewohnte Lebensstandard auch nach einem Unfall annähernd erhalten. Kommt es durch einen Unfall zu einer dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung, wird dem Versicherten die Unfallrente in vertraglich vereinbarter Höhe gezahlt.

Todesfallleistung

Mit der Todesleistung erhalten die Hinterbliebenen des Versicherten eine vertraglich festgelegte Einmalsumme. Wenn der Versicherte innerhalb eines Jahres an den Folgen eines Unfalls stirbt, wird diese fällig, und an die Hinterbliebenen ausgezahlt.

Kosmetische Operationen

Nach einem Unfall sind nicht selten kosmetischen Operationen notwendig. Die private Unfallversicherung übernimmt die entstehenden Kosten im Rahmen der vereinbarten Leistungen.

Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld

Bei einem Krankenhausaufenthalt nach einem Unfall kann der Versicherte sowohl ein Krankenhaustagegeld, als auch ein Genesungsgeld beziehen. Das Krankenhaustagesgeld wird für die Zeit des Krankenaufenthaltes gezahlt, während das Genesungsgeld auch noch im Anschluss bezogen wird.

Was ist die Invaliditätsleistung?

Die Invaliditätsleistung ist das Ergebnis der Berechnung der Leistungen im Versicherungsfall. Mit anderen Worten: der an den Versicherten ausgezahlte Betrag. Die Invaliditätsleistung berechnet sich aus der Grundsumme, der vereinbarten Progression, sowie dem Invaliditätsgrad, welcher der Gliedertaxe entnommen wird.

Hierzu ein Rechenbeispiel:

Bei einer Versicherungssumme von 100.000€ und einer gewählten Progression von 225% würde im Versicherungsfall eine Summe von 225.000€ (bezogen auf 100% Invalidität) entstehen. Bei einer Invalidität von 40% würde der Versicherungsnehmer (bei Einmalzahlung) somit 90.000€ erhalten.

Grundsumme?

Die Grundsumme ist der bei der Unfallversicherung versicherte Betrag ohne Einbezug einer Progression. Wurde bei Abschluss keine Progressionsstufe gewählt, würde im Versicherungsfall exakt dieser Betrag (verrechnet mit dem Invaliditätsgrad) ausgezahlt.

Progression

Die Aufnahme einer Progression in den Versicherungsvertrag, ermöglicht dem Versicherungsnehmer bei steigendem Invaliditätsgrad einen überproportionalen Anstieg der Auszahlungssumme aus der Unfallversicherung.

Invaliditätsgrad und Gliedertaxe

Die sog. Gliedertaxe ist eine Tabelle, aus der sich bei der Unfallversicherung im Versicherungsfall der “Invaliditätsgrad” eines Versicherten bestimmt. Nach dem Invaliditätsgrad richtet sich schließlich die Höhe der Versicherungsleistung. Die Gliedertaxe besteht aus festgelegten prozentualen Werten, aus denen sich der Invaliditätsgrad ergibt. Sie findet bei allen Versicherungsgesellschaften bei der Unfallversicherung Anwendung.

Beispiel – Unfallversicherung Gliedertaxe

Eine Gliedertaxe kann je nach Tarif der Unfallversicherung unterschiedliche Werte ausgeben. Die hier aufgeführte Gliedertaxe dient nur Demo-Zwecken. Viele moderne Tarife der Unfallversicherung verfügen über eine stark verbesserte Gliedertaxe.

Körperteil
Invaliditätsgrad
Körperteil
Invaliditätsgrad
eines Armes im Schultergelenk
70%
eines Armes bis oberhalb des Ellenbogengelenks
65%
eines Armes bis unterhalb des Ellenbogengelenks
60%
einer Hand im Handgelenk
55%
eines Daumens
20%
eines Zeigefingers
10%
eines anderen Fingers
5%
eines Beines über der Mitte des Oberschenkels
70%
eines Beines bis zur Mitte des Oberschenkels
60%
eines Beines bis unterhalb des Knies
50%
eines Beines bis zur Mitte des Unterschenkels
45%
eines Fußes im Fußgelenk
40%
einer großen Zehe
5%
einer anderen Zehe
2%
eines Auges
50%
des Gehörs auf einem Ohr
30%
des Geruchs
10%
des Geschmacks
5%

Worauf sollte ich beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung achten?

Mitversicherung schwerer Krankheiten

In einigen Tarifen ist der Einschluss schwerer Krankheiten, wie Krebs, Schlaganfall, oder Herzinfarkt möglich. Da diese Krankheiten auch junge Menschen treffen können, ist dieser Einschluss immer empfehlenswert, auch wenn er einen Aufschlag im Beitrag kostet.

Progression: Mehr Leistung bei Invalidität

Achten Sie auf den Einschluss einer Progression. Sie erhalten bei Invalidität eine größere Versicherungssumme ausgezahlt, da die versicherte Summe bei steigender Invalidität überproportional steigt. Durch eine höhere Progressionsstufe lässt sich die Summe der Grundinvalidität (Grundsumme) etwas reduzieren, was zudem Beitrag spart. Wählen Sie die Grundsumme jedoch nicht zu niedrig, da die Progression meist erst ab 25% Invalidität überhaupt greift. Wählen Sie daher bitte keine Grundsumme unter 100.000€!.

Beim Vergleich der Anbieter unbedingt berufliche Tätigkeit angeben!

Eine fehlende Angabe kann in manchen Fällen zu einer fehlerhaften Beitragsberechnung führen. Versicherungsgesellschaften bieten für bestimmte Berufe Sondertarife an, die ggfls. billiger sind. Bei nicht aufgeführten Berufen existieren auch keine Sondertarife. Hier bitte “Sonstiges” auswählen.

Leistung bei Vollinvalidität

Als Leistung bei Vollinvalidität sollte man als Richtwert einen Betrag wählen, der ca. einer Summe von 5 Bruttojahresgehältern entspricht. Bei der Bestimmung des Versicherungsbetrages sollte man möglichst die Progression in die Überlegung einbeziehen. Die Summe bei Vollinvalidität sollte nie unter 200.000€ liegen.

Leistungsausschluss nach Alkoholkonsum

Es gibt Tarife, die einen vollständigen Leistungsausschluss im Zusammenhang mit Unfällen nach Alkoholkonsum vorsehen. Achten Sie darauf, welche Leistungsausschlüsse Ihr gewählter Tarif hier evtl. vorsieht.

Auf Leistungsausschlüsse im Allgemeinen achten

Achten Sie vor Abschluss der Unfallversicherung darauf, ob Ihr gewählter Tarif bei wichtigen Punkten Leistungsausschlüsse enthält. Die Leistungsmerkmale der einzelnen Tarife kann man im Vergleich in der Detailübersicht sehen.

Wann zahlt eine Unfallversicherung?

Eine private Unfallversicherung zahlt, wenn es bei jemandem zu einer dauerhaften Schädigung der Gesundheit durch einen Unfall kommt (Invalidität).

Das Wort Unfall definiert sich dabei wie folgt:

Ein Unfall ist ein von außen plötzlich auf einen Menschen unvermutet einwirkendes Ereignis, das zu einem Gesundheitsschaden, oder gar zum Tod führt. Einem Unfall liegt immer eine Unfall-Ursache zugrunde, die durch Fremdeinwirkung, technisches oder menschliches Versagen hervorgerufen wird.

Zahlung bei dauerhafter gesundheitlicher Beeinträchtigung

Bedingung für den Versicherungsfall ist eine dauerhafte körperliche oder geistige Beeinträchtigung, die durch einen Unfall verursacht wurde. Wenn es innerhalb eines Jahres nach einem Unfall zu dauerhaften körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen (Invalidität) kommt, erfolgt die Auszahlung der Invaliditätssumme. Die Höhe der Auszahlung (Invaliditätsleistung) richtet sich nach dem Grad der Invalidität, die anhand der Gliedertaxe bemessen wird. Die Bemessung der Invalidität beim Verlust von geistigen Fähigkeiten wird anhand eines ärztlichen Gutachtens festgelegt.

Eintreten des Versicherungsfalls richtet sich nach Tarif

Wann der “Unfall” versicherungsrechtlich eintritt, bestimmen die in der Versicherungspolice vereinbarten Leistungen. Je nach dem, wie die Unfallpolice abgeschlossen wurde, kann es bereits bei kleineren Verletzungen zu einer Auszahlung durch die Unfallversicherung kommen. Man spricht hier von einer Teilinvalidität.

Leistung bei Teilinvalidität

Wenn z.B. eine 25%ige Teilinvalidität vorliegt, erhält der Versicherte aus seiner Unfallversicherung auch die entsprechend anteilige Leistung, sofern die Teilinvalidität in den Versicherungsvertrag aufgenommen wurde. Häufige Beispiele für eine Teilinvalidität sind leichtere Verletzungen, die jedoch den Betroffenen in seiner Bewegungsfreiheit einschränken: Meniskusriss, Kreuzbandriss, sowie leichtere Brand-, Schnitt-, oder Stoßverletzungen.

Worauf sollte ich beim Vergleich der Unfallversicherung achten?

Beitragszahlung

Jährliche Beitragszahlung spart Ihnen 5% der Jahresprämie, halbjährliche Beitragszahlung 3% der Jahresprämie im Vergleich zur monatlichen Zahlung.

Auf unnötige Extras verzichten!

Häufig werden bei einer Unfallversicherung noch Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld, Schmerzensgeld oder Kurkostenbeihilfe angeboten. Doch diese Extras decken keine existenzbedrohenden Risiken ab, und treiben nur den Beitrag in die Höhe. Wählen Sie daher beim Unfallversicherung-Vergleich lieber eine höhere Grundsumme, eine höhere Progression, oder eine kleine Todesfall-Leistung. Denn bis zur Höhe der Todesfalleistung wird bei schweren Unfällen ein Vorschuß gezahlt, wenn noch nicht feststeht, wie hoch der Invaliditätsgrad nach Abschluß der Behandlungen sein wird.

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